Nach dem Tod von zwei Hunden Bürger warnen sich vor Giftködern in Meppen

Durch Gift, auslegt in Ködern, starben in Meppen im Bereich des Hasebrinks zwei Hunde. Archivfoto: AdamDurch Gift, auslegt in Ködern, starben in Meppen im Bereich des Hasebrinks zwei Hunde. Archivfoto: Adam

Meppen. Die Bürger in Meppen haben nach den Giftköderanschlägen, bei denen im Bereich des Hasebrinks zwei Hunde getötet wurden, Angst. Angst, dass weitere Vierbeiner Opfer werden könnten. Angst aber auch, dass Kinder mit den Ködern in Berührung kommen.

Es wurde deshalb die Facebook-Gruppe „Giftköder Emsland und Grafschaft Bentheim“ gegründet. Sie ist von den Betreibern „zum Schutz unser vierbeinigen Fellnasen gedacht vor den Menschen, die Giftköder für Hunde auslegen.“

Bekannt werdende Vorfälle sollten dort zeitnah gepostet werden – unter Angabe der Quelle, woher die entsprechende Information stammt. Die Administratoren der Seite wollen dazu beitragen, eine Art Frühwarnsystem aufzubauen. Verlinkt ist dort der Bericht der Meppener Tagespost über Terrier Billy , der nach Mischlingshund Socke innerhalb kurzer Zeit zweites Opfer eines Giftköderanschlags wurde. In beiden Fällen haben die Besitzer Anzeige bei der Polizei Meppen erstattet.

Die Ermittlungsarbeit gestaltet sich nach Angaben der Beamten derzeit schwierig. Der Täter verschwindet schnell, nachdem er die Giftköder in die Gärten geworfen hat. Die Polizei rät, Gärten und Höfe im Auge zu behalten, um mögliche Gefahren für Kinder und Tiere schnell zu erkennen, bevor die Köder Schaden anrichten können. Ausschau halten sollte man vor allem nach auffälligen Süßigkeiten.

Die Beamten bitten eventuelle Zeugen, sich bei der Polizei in Meppen unter der Telefonnummer 05931/9490 zu melden.


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