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Bürgermeister Bohling gibt Hallenbad Meppen nach Renovierung frei Hell – modern – ansprechend

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Helle Wände mit farbigen Akzenten gibt es jetzt im Meppener Hallenbad. Foto: Manfred FickersHelle Wände mit farbigen Akzenten gibt es jetzt im Meppener Hallenbad. Foto: Manfred Fickers

mf Meppen. Zwar sind noch kleinere Restarbeiten zu erledigen, aber seit gestern können die Meppener ihr Hallenbad wieder uneingeschränkt nutzen. Nach fast 16 Monaten Gesamtbauzeit hat Bürgermeister Jan Erik Bohling als letzten Bauabschnitt den neu gestalteten Schwimmbeckenbereich im Emsbad freigegeben.

Dazu hatten sich Ratsmitglieder und insbesondere der Ausschuss für Jugend, Sport und Soziales zusammen mit Verwaltungsmitarbeitern eingefunden. Gemeinsam zog man die Bilanz langer Planungsarbeit, von Beratungen und manchmal schwierigen Entscheidungen. Bohling beschrieb das Ergebnis mit drei Stichworten: Hell, modern und ansprechend sei das Bad geworden.

Der Schwerpunkt der Arbeiten lag bei der Energieversorgung und dem Umkleidebereich in dem 34 Jahre alten Gebäude. Dank Sonnenwärmenutzung und eines neuen Heizkessels erwartet man eine deutliche Verminderung beim Ausstoß des klimaschädlichen Gases Kohlendioxid. Beim Umkleidebereich hätten die Arbeiten länger als geplant gedauert, räumte der Bürgermeister ein. Schwierige Gestaltungsfragen waren zu klären, deshalb habe der Rat sogar noch vor Kurzem im Hallenbad getagt, um Entscheidungen vorzubereiten und zu treffen. Zum Einsatz gekommen seien schließlich Materialien, die ein ortsansässiger Hersteller aus heimischen Rohstoffen fertigt. Ein Schmuckstück sei der neue Wellnessbereich mit Sauna. Besser als bisher habe man den Bademeister-Service-Bereich gestaltet. Angetan zeigte sich das Stadtoberhaupt vom Beleuchtungskonzept und der farbigen Gestaltung auch beim jetzt freigegebenen Schwimmbeckenbereich. Zu den jetzt noch folgenden Restarbeiten zählte Bohling die Neuordnung des Vorplatzes, wo unter anderem Sichtachsen freigeschnitten werden sollen, damit man das Bad von der Bleiche aus besser sieht. Und es soll eine Displaytafel installiert werden, die die Gäste unter anderem über Veranstaltungen informiert. Das Beste verkündete er zum Schluss: „Die Preise werden nicht erhöht, denn wir setzen auf eine höhere Besucherfrequenz.“

Schlüssiges Konzept

Bohling dankte den Ratsmitgliedern für Anregungen und Diskussionsbeiträge. Ein Lob gab es auch für Planer Amtsleiter Wilhelm Gößling, der ein schlüssiges Konzept vorgelegt habe, und für Romann van Leeuwen, der als kaufmännischer Leiter des städtischen Hallen- und Freibades überzeugende Antworten auf Fragen zu Kosten und zur Finanzierung gefunden habe.

Mit der 1,9 Millionen Euro kostenden Hallenbadsanierung ist nach zehn Jahren die Instandsetzung der beiden städtischen Bäder zwischen Bleiche und Ems abgeschlossen, die fast zehn Millionen Euro erfordert hat. Stolz zeigte sich der Bürgermeister darauf, dass man trotz mancher Einschränkungen den Badebetrieb ununterbrochen aufrechterhalten konnte. Zunächst hatte die Stadt den Freibadbereich erneuert. Danach entstanden zwischen Hallenbad und Freibad ein Spielbereich für Kleinkinder und eine 85 Meter lange Wasserrutsche. Diese habe die Stadt zwar gebraucht erworben, aber neuwertig wieder hergerichtet, sagte Bohling. Im April vergangenen Jahres begannen dann die Arbeiten am Energiebereich und den Umkleiden des Hallenbades, denen als zweiter Bauabschnitt der Schwimmbeckenbereich folgte.


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