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Vitalis KKS & Elektrotechnik Service Meppener Firma baut an Milliarden-Projekt mit

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Für den Aufbau einer Korrosionsschutzanlage war die Meppener verantwortlich. Foto: privatFür den Aufbau einer Korrosionsschutzanlage war die Meppener verantwortlich. Foto: privat

Meppen. Die NordStream-Pipeline ist mit 1224 Kilometer Länge die größte Offshore-Pipeline und verbindet die Gasvorkommen in Russland mit dem europäischen Energiemarkt. Am Bau der Anlandestation in Lubmin arbeitete auch die Vitalis KKS & Elektrotechnik Service GmbH aus Meppen mit.

Die unter der Geschäftsführung von Oliver Vitalis Schulz gegründete Vitalis KKS & Elektrotechnik Service GmbH ist seit vier Jahren im Bereich des kathodischen Korrosionsschutzes tätig. Die Firma ist mit sieben Mitarbeitern und einem Auszubildenden deutschland- und europaweit im Einsatz. Es werden Kunden betreut, die Gas-, Öl-, Solepipelines betreiben oder Chemikalien in den Pipelines transportieren. Es werden Korrosionsschutzanlagen geplant, gebaut und umgebaut. Die Rohrnetze werden überprüft und instand gehalten. Die Firma ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001-2008 und SCC**.

Damit sind und waren mindestens fünf emsländische Firmen am Bau der Ostseepipeline beteiligt. Hierzu gehören außerdem die Pipeline Services International GmbH & Co. KG aus Dalum, die ROSEN Technology und Research Center GmbH aus Lingen, die Firma Knoll Bauunternehmung aus Haren sowie die EAS Einhaus Anlagenservice GmbH aus Dalum. „Ich habe dort viele gute alte Bekannte aus dem Emsland auf der Baustelle getroffen“, so Oliver Vitalis Schulz.

Anteilsaktionäre des 7,4 Milliarden Euro teuren Projektes sind der russische Energiekonzern Gazprom (51%), die BASF-Tochter Wintershall und Eon Ruhrgas (je 15,5%) sowie die französische GDF Suez und die niederländische Gasunie mit jeweils neun Prozent.

Wie Schulz in einem Pressegespräch betonte, konnte sein Unternehmen „einen Großauftrag in sechsstelliger Höhe“ an Land ziehen. Er und seine Mitarbeiter sind seit rund eineinhalb Jahren an der Anlandestelle in Lubmin im „kathodischen Korrosionsschutz“ im Einsatz. Dabei ist oberstes Ziel die Werterhaltung der riesigen Rohrleitungen. „Wir sorgen mit unserer Anlage dafür, dass die untertägigen Leitungen nicht rosten“, bringt es Schulz auf den Punkt. Die Anlage sei inzwischen sowohl vom norwegischen Zertifizierungsunternehmen DNV als auch vom deutschen TÜV Nord abgenommen worden.

Es stünden weitere große Projekte an, die den Firmensitz in Meppen sowie den Standort im Ruhrgebiet und Norddeutschland stärken.


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