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Schüler bei Emslandspielen Fröhlichkeit und sportliche Gemeinsamkeit in Meppen

Von Georg Hiemann

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Meppen. Traumhaftes Sportwetter hat bei den Emslandspielen der Förderschulen des Landkreises Emsland im Leichtathletikstadion am Helter Damm in Meppen geherrscht. „Gewinner sind alle, denn dabei sein ist das Wichtigste“: Mit diesen Worten begrüßte Erster Kreisrat Martin Gerenkamp die Schüler am Morgen.

„Sport fördert das Gemeinschaftsgefühl und das Selbstwertgefühl“, freute sich auch die stellvertretende Meppener Bürgermeisterin Annelene Ewers über die jungen Gäste aus dem Emsland.

Die Emslandspiele für Förderschulen werden seit 1972 im jährlichen Wechsel des Ausrichters ausgetragen. In diesem Jahr waren die Pestalozzischule Meppen und die Don-Bosco-Schule Haselünne Ausrichter. Eine Mammutaufgabe, denn für 350 Schüler aus elf Schulen mussten die Voraussetzungen für gut vorbereitete Wettkampfabläufe mit möglichst reibungsloser Abwicklung geschaffen werden. Und da auch das Wetter mitspielte, meisterten Marianne Herbers, Leiterin der Pestalozzischule Meppen, und Hans-Hellmuth Merg, Leiter der Don-Bosco-Schule Haselünne, mit Unterstützung der vieler Betreuer und Helfer diese Aufgabe hervorragend.

Zwischen 9.15 und etwa 15.30 Uhr fanden Laufwettbewerbe und Ballspiele statt. 21 Pokale wurden für die Gewinner der Völkerball- und Fußballturniere, für die Staffel- und Pendlerstaffelsieger und 4 x 100-Meter-Staffeln verteilt. Zahlreiche Bronze-, Silber- und Goldmedaillen gab es für die Einzelsieger in den vielen Laufwettbewerben über 50, 75 und 100 Meter. Und natürlich erhielten alle Teilnehmer eine Urkunde. Kein Wunder, dass die Siegerehrung mit Bekanntgabe der erfolgreichen Mannschaften und Einzelkämpfer immer wieder von tosendem Jubel begleitet wurde.

Unterstützt wurden die Organisatoren durch den Trink- und Abwasserverband Bourtanger Moor (TAV), der kostenfrei frisches Wasser für die verschwitzten Sportler verteilte. Die Kirchengemeinde St. Maria zum Frieden hatte Zelte aufgebaut. Meppener Leichtathleten fungierten als „Timer“ bei den vielen Läufen, „professionelle Schiedsrichter“ leiteten die Turnierspiele.


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