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Schiedsrichter für jahrelange Tätigkeit geehrt Aushängeschilder des emsländischen Fußballs

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Am Rande der Ehrung: (v. l.) Hermann Wortelboer, Marc Lübbers, Dietmar Wefers, Ludger Cordes, Martin Bohle, Heinz-Gerd Evers und Paul-Ingo Grundke.Am Rande der Ehrung: (v. l.) Hermann Wortelboer, Marc Lübbers, Dietmar Wefers, Ludger Cordes, Martin Bohle, Heinz-Gerd Evers und Paul-Ingo Grundke.

Meppen. Für ihre langjährige Tätigkeit als Schiedsrichter hat der stellvertretende Vorsitzende des Kreisfußballverbandes jetzt mehrere Unparteiische aus dem Bereich Emsland Mitte ausgezeichnet.

Ludger Cordews (Concordia Schleper) und Dietmar Wefers (SV Dalum) wurden für ihren 25-jährigen Einsatz auf dem Platz geehrt. Martin Bohle (DJK Geeste) leitet seit 15 Jahren Fußballspiele. Schiedsrichter des Jahres wurde der erst 16-jährige Marc Lübbers vom FC Wesuwe. Evers betonte bei den Ehrungen, dass die Schiedsrichter das Aushängeschild des emsländischen Fußballs seien. Außerdem wären die Unparteiischen im geschäftsführenden Vorstand des Kreisfußballverbandes gut vertreten. „Es sitzen in diesem fünfköpfigen Gremium drei Schiedsrichter. Das ist eine gute Entwicklung, denn wir schauen bei unseren Entscheidungen über den Tellerrand hinweg“, meinte Evers. Deutlich werde dies bei der Problematik der zahlreichen Spielverlegungen im Jugendbereich. Diese würden den Schiedsrichteransetzern viel unnötige und doppelte Arbeit aufzwingen. „Das ist ein Ärgernis, mit dem sich auf Anregung unseres Kreisvorstandes jetzt Gremien auf Bezirks- und Verbandsebene beschäftigen“, machte Evers den Einfluss der Unparteiischen im Kreisfußballverband deutlich.

Weniger Verfahren

Evers freute sich besonders bei der Ehrung von Wefers, der ihn zu seiner aktiven Zeit als Schiedsrichter oft an der Linie begleitet habe und seit letztem Jahr Vorsitzender des Kreissportgerichtes ist. Die Zahl der dort geführten Verfahren sei dank Wefers gesunken. „Es ist Dietmar zu verdanken, dass Sportgerichtsverhandlungen das sind, was sie sein sollten, nämlich die Ausnahme“, so Evers. Der Rückgang der Verfahren sei aber auch ein Verdienst der Schiedsrichter. „Unsere Unparteiischen machen nicht nur im Verband und Bezirk, sondern auch auf Kreisebene einen tollen Job“, stellte Evers fest. Sein besonderer Dank galt den Schiedsrichteransetzern im Herren- und Jugendbereich. „Ohne die würde bei uns gar nichts laufen.“

Schiedsrichterlehrwart Paul-Ingo Grundke bedauerte, dass bei der Ehrung einige Unparteiische verhindert waren. Die Auszeichnungen an Heinz Ruthmann (SV Dohren) und Karl Heet (SV Grenzland Twist) für 15-jährige Schiedsrichtertätigkeit sowie an Karl Heinz Mengelkoch (SV Meppen), der seit 30 Jahren Schiedsrichter ist, würden später überreicht.


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