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Vor 50 Jahren geweiht Jubiläum in Esterfeld

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Im Frühjahr 1960 waren die Arbeiten bereits weit fortgeschritten. Foto: Archiv KirchengemeindeIm Frühjahr 1960 waren die Arbeiten bereits weit fortgeschritten. Foto: Archiv Kirchengemeinde

mf Meppen. Heute vor 50 Jahren ist in Meppen-Esterfeld die Kirche St. Maria zum Frieden vom Bischof von Osnabrück, Dr. Helmut Hermann Wittler, geweiht worden. Damit war ein 15-jähriges Provisorium zu Ende gegangen.

Wegen der Zerstörung der Brücken und der Beschädigung der Propsteikirche St. Vitus während der Kämpfe zwischen deutschen und kanadischen Truppen in Meppen zwischen dem 5. und 8. April 1945 hatte Propst Carl Meyer Josef Orgaß als Seelsorger nach Esterfeld geschickt. Bis zum Oktober 1978 hat Orgaß die Entwicklung der Gemeinde gestaltet und begleitet, zunächst als Pfarrvikar, seit 1961 als Pfarrer. Bereits am 15. April 1945 wurde die erste Heilige Messe im Schießstandgebäude bei der Gaststätte Kamp gefeiert. Dies gilt als die Geburtsstunde der Kirchengemeinde St. Maria zum Frieden. Zum Jahresende wurde eine Notkapelle in einer Baracke bei Kamp eingerichtet. Gleichzeitig erwarben die Esterfelder Katholiken eine Baracke, die als Notkirche dienen sollte. Nach einer Verzögerung des Bauvorhabens durch das Hochwasser im Februar 1946 entstand im Sommer die Barackenkirche zwischen dem heutigen Kirchengebäude und dem Kindergarten an der Marienstraße. Bei ihrer Weihe am 18. August 1946 erhielt sie auf Vorschlag von Propst Carl Meyer den Namen St. Maria zum Frieden.

Allen war klar, dass die baulichen Provisorien keinen langen Bestand haben konnten. So gründete sich am 6. März 1948 ein „Kirchlicher Bauverein Meppen/Esterfeld“. Nach der Errichtung des Pfarrhauses und des Kindergartens erwarb die Kirchengemeinde 1958 das Grundstück der heutigen Kirche. In der Gemeinde selbst und den Gemeinden St. Paulus und St. Vitus wurden Sammlungen und Kollekten für den Kirchbau veranstaltet. Am 29. November 1959 konnte Propst Wilhelm Frerker den Grundstein legen. In etwas weniger als einem Jahr war das Bauwerk, das mit 384000 DM abgerechnet wurde, vollendet.

1963 wurden Glocken im Turm aufgehängt, und 1968 konnte eine Orgel angeschafft werden. 1989 war eine grundlegende Renovierung des Kirchengebäudes notwendig geworden, durch die die Kirche ihr heutiges Aussehen bekam. Sie wurde am 8. November des Jahres mit der Altarweihe durch Weihbischof Theodor Kettmann abgeschlossen.


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