zuletzt aktualisiert vor

Alexander Hahn spricht „Der SV Meppen hat mir imponiert“

<em>Alexander Hahn</em>
              Foto: ScholzAlexander Hahn Foto: Scholz

Meppen. Er ist einer von bislang acht neuen Spielern, die am Sonntag das Training beim Fußball-Regionalligisten SV Meppen aufnehmen: Alexander Hahn . Noch als A-Jugendlicher spielte er bereits in der 3. Bundesliga. Zuletzt brachte es Hahn auf 17 Spiele und einen Torerfolg in der Regionalliga Nord. In unserer Rubrik „Nachgehakt“ erzählt er, warum er in diesem Sommer ins Emsland wechselt:

Herr Hahn, was reizt Sie am SV Meppen?

Mich reizt, dass ich in diesem Jahr mit dem SV Meppen möglichst erfolgreich spielen möchte. Natürlich möchte ich selbst eine gute Saison spielen. Denn bei mir ist es im letzten Jahr leider nicht so gut gelaufen. Ich sehe in Meppen eine gute Perspektive. Dort kann ich mich gut weiterentwickeln.

Wer hat mit Ihnen die Gespräche geführt? Christian Neidhart oder schon Ex-Coach Heiko Flottmann?

Christian Neidhart.

Mussten Sie lange überlegen, als das Meppener Angebot kam?

Natürlich überlegt man immer als Spieler. Ich hätte auch woanders hingehen können. Aber Meppen ist ein Traditionsverein. Und ich wohne wieder zu Hause. Ich komme ja aus der Region. Da fiel es mir auch nicht schwer zu überlegen. Die Gespräche sind gut gelaufen, und der Verein hat mir sofort imponiert.

Sie haben sechs Jahre bei Werder Bremen gespielt. Welche Erfahrung haben Sie dort gemacht?

In Bremen habe ich vieles gelernt. Man wird gut ausgebildet. Ich habe ja die gesamte Jugendzeit dort verbracht. Und wurde taktisch und körperlich sehr gut geschult. Ich habe auch viele Erfolge gefeiert mit Werder. Leider war die Drittligasaison nicht so gut, das muss ich auch zugeben. Aber selbst aus der Saison kann ich viel mitnehmen. Ich habe viel dazugelernt und teilweise gegen 30-Jährige gespielt. Da lernt man, wie es im Männerfußball zugeht.

Wie plant der Trainer mit Ihnen? Auf einer festen Position?

Wir haben schon Gespräche geführt. Als Innenverteidiger. Aber die Saison ist lang. Ich war auch im letzten Jahr in Bremen vielseitig unterwegs. Habe Innenverteidiger gespielt und im defensiven Mittelfeld. Sogar einmal gegen den VfB Oldenburg auf der Zehn. Die Saison wird es zeigen. Aber im Moment steht die Innenverteidigerposition fest.

Nicht wenige Anhänger träumen davon, mit dem SV Meppen zumindest in die 3. Liga aufzusteigen. Sie auch?

Klar, aber man muss schon realistisch bleiben. Ich versuche einfach, das Beste aus mir rauszuholen. Das werden die anderen sicherlich auch tun. Dann werden wir sehen, wo wir am Ende landen werden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN