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Senioren-Freiwilligen-Agentur stellt neue Broschüre vor Wer macht in Meppen was und für wen?

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Eine Broschüre zur Seniorenarbeit stellten Werner Rechtien (v.l.), Elisabeth Hoffmann, Gerda Däumling und Laurenz Hebbelmann vor. Foto: Tobias BöckermannEine Broschüre zur Seniorenarbeit stellten Werner Rechtien (v.l.), Elisabeth Hoffmann, Gerda Däumling und Laurenz Hebbelmann vor. Foto: Tobias Böckermann

Meppen. Zehn Jahre steht sie im Dienst der älteren Einwohner Meppens, nun hat die Senioren-Freiwilligen-Agentur eine Broschüre herausgegeben, mit der sie über die ehrenamtliche Seniorenarbeit informieren und deren Akteure vernetzten will.

Ein Jahr Arbeit hat Elisabeth Hoffmann federführend, aber gemeinsam mit den übrigen Mitstreitern der Agentur in die 54 Seiten umfassende Broschüre gesteckt, die sie jetzt gemeinsam mit dem Vorsitzenden Werner Rechtien sowie Gerda Däumling und Laurenz Hebbelmann vorstellte.

„Es gibt sehr viele Menschen, die sich ehrenamtlich im Seniorenbereich engagieren“, sagt Hoffmann bei einem Treffen in den Räumen der Senioren-Freiwilligen-Agentur im ehemaligen „Schleimer’schen Haus“ in der Straße im Sack in Meppen. „Aber nicht alle wissen, dass es den anderen gibt oder was er oder seine Gruppe anbieten.“ Diese Informationslücke zu schließen, sei das Ziel gewesen, sagt Hoffmann.

Deshalb hat sie sich auf die Suche gemacht nach den Engagierten in Seniorenkreisen, Frauengemeinschaften, Heimatvereinen, Kirchengemeinden oder Parteien und hat mit allen dort für die Senioren zuständigen Menschen gesprochen. Ihre Fragen: Wer macht was? Wer macht was für wen? Wo kann ich mich informieren? Wer ist angesprochen, zum Mitmachen oder als Gast dazuzukommen? „Dann habe ich alles geschrieben und mich um Sponsoren bemüht.“

Die fand Hoffmann vor allem bei der Stadt Meppen und dem Land Niedersachsen. Da sie gemeinsam mit Käthe Hanses von der Senioren-Freiwilligen-Agentur Meppen in Lingen einen Elfen-Lehrgang absolvierte, der auf den Umgang mit Senioren vorbereitet, konnte sie die Erstellung der Broschüre fördern lassen. Was Stadt und Land nicht zahlten, kam von Banken und Firmen. Nun liegt die Broschüre vor – samt Vorwort von Bürgermeister Jan Erik Bohling. Einige der 2000 Exemplare sind schon verteilt, die meisten sollen bei einem Treffen am 27. Juni im Kreishaus unter die Senioren gebracht werden. Da Hoffmann davon ausgeht, nicht alle Aktiven erfasst zu haben, sind diese aufgerufen, sich für eine spätere Auflage zu melden.


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