zuletzt aktualisiert vor

Garage der MEP bis 23 Uhr offen Neue Ordnung für Parkhäuser der Stadtwerke Meppen beschlossen

<em>In der Tiefgarage der MEP</em> stehen noch keine Autos. Das ändert sich mit Öffnung des Einkaufszentrums. Foto: Heiner WittwerIn der Tiefgarage der MEP stehen noch keine Autos. Das ändert sich mit Öffnung des Einkaufszentrums. Foto: Heiner Wittwer

Meppen. Wie viel kostet es, wenn ich zwei Stunden im Parkhaus Domhof parke? Und wie lange habe ich abends Zeit, mein Auto aus der Tiefgarage der MEP zu fahren? Mit diesen und anderen Fragen haben sich die Mitglieder des Meppener Betriebsausschusses am Mittwoch beschäftigt.

Ergebnis: Der Ausschuss hat neue Einstellungs- und Nutzungsbedingungen sämtlicher von den Stadtwerken bewirtschafteten Parkhäuser und Tiefgaragen beschlossen.

Und so bleiben, dem Vorschlag der Stadtverwaltung folgend, nun folgende Parkgebühren bestehen: Für die erste angefangene halbe Stunde bezahlen Parker 25 Cent, ebenso für die zweite angefangene halbe Stunde. Danach werden dann jeweils 50 Cent für die weiteren angefangenen Stunden fällig. Insgesamt maximal vier Euro ab acht Stunden Parkdauer. „Wir sind noch immer günstig im Vergleich zu anderen Städten wie Lingen “, ordnete Mechthild Wessels, Betriebsleiterin der Stadtwerke Meppen, die Parkgebühren ein.

Auch die Öffnungszeiten der Parkhäuser standen in der Runde zur Diskussion. Sie wurden nun angepasst. Das Parkhaus Domhof öffnet von Montag bis Samstag zwischen 7 und 21 Uhr, am Sonntag gebührenfrei zwischen 8 und 21 Uhr. Die Tiefgarage Emseck ist von Montag bis Samstag immer von 7 bis 20 Uhr offen. Parkplätze der Stadt können von montags bis samstags in der Zeit von 7 bis 19 Uhr genutzt werden.

Am 16. Mai öffnet das Einkaufszentrum MEP . Die Tiefgarage werde ebenfalls von der Stadt Meppen bzw. den Stadtwerken bewirtschaftet. Für eine einheitliche Struktur sei die neue Parkordnung erforderlich, sagte Wessels. Die Tiefgarage in der MEP öffne demnach von montags bis samstags von 7 bis 23 Uhr. Damit hätten auch Kinobesucher die Möglichkeit, ihr Auto in der Garage abzustellen, sagte Wessels. Durch den Bau der MEP seien immerhin 150 Parkplätze weggefallen.

Gegen einen Passus in der Parkordnung regte sich Widerstand bei den Ratsvertretern. Lautete doch der erste Entwurf, dass sich Nutzer von Parkplätzen mit 300 Euro an Schäden beteiligen sollen, die die Stadtwerke an ihren Autos verursachen. „Das ist nicht korrekt“, fand Ausschussmitglied Ulf Backers (SPD). Und weiter: „Diese Argumentation kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.“ Er bemängelte, dass die Kunden des Parkhauses nicht finanziell für einen Schaden herangezogen werden könnten, den die Stadtwerke verursachen. Der Parkende sei der Geschädigte.

Ähnlich argumentierte Richard Dickmann (UWG). „Wenn ich nichts dafür kann, dass mein Auto geschädigt wird, kann ich doch nicht dafür aufkommen.“

Von der CDU-Fraktion kam zunächst der Hinweis, dass die Regelung mit der Selbstbeteiligung aus einem Muster des Bundesverbandes der Park- und Garagenhäuser in Köln stamme, und daher sicher sinnvoll sei. Die Fraktion schloss sich dann allerdings dem Antrag der SPD an, diesen Teil aus dem Regelwerk zu streichen.


0 Kommentare