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Eröffnung nicht vor 2012 Meppen: Fun Park bleibt weiter geschlossen

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Meppen. Frühestens 2012 wird der Fun Park in Meppen eröffnet. Das hat Investor Hennie van der Most auf Anfrage unserer Zeitung jetzt bestätigt.

Der niederländische Unternehmer sagte auf Anfrage unserer Redaktion: „Wir warten noch auf Genehmigungen.“ Dabei gehe es unter anderem um die Genehmigung nach dem Bundesimmissionsschutzgesetz. Nach Informationen unserer Zeitung ist dies jedoch nur zum Teil richtig. So sollen seitens des Landkreises Emsland und der Stadt Meppen alle Voraussetzungen geschaffen worden sein, um auch kurzfristig die notwendigen Genehmigungen erteilen zu können. Van der Most selbst will dann nach eigenen Angaben 2012 unter anderem mit einer Rennstrecke sowie einer Kartbahn auf dem alten Kraftwerksgelände in Meppen-Hüntel starten.

Dabei setzt der Unternehmer aus Slagharen auf einen Landsmann als möglichen Finanzier. So will auch der niederländische Geschäftsmann Harry Maessen als zweiter Investor antreten. Er plant unter anderem eine Rennstrecke für eine Autorennsportklasse, die ihm selbst gehört und die er auf der Rennstrecke im niederländischen Zandvoort präsentiert.

Dass Hennie van der Most ähnliche Großprojekte auch realisieren kann, bewies er mit dem Kauf des ehemaligen Kernkraftwerkes „Schneller Brüter“ 1995 in Nordrhein-Westfalen. Hier errichtete er das Wunderland Kalkar. Inzwischen soll er sich jedoch aus dem Hotel-, Tagungs- und Freizeitzentrum weitgehend zurückgezogen haben.

40 Millionen Euro

Die Historie des Fun Parks in Meppen begann mit dem Kauf des ehemaligen Gaskraftwerkes. 2005 präsentierte der niederländische Unternehmer dann gemeinsam mit führenden Vertretern des Landkreises Emsland und der Stadt Meppen ein Konzept der Superlative für einen Freizeit- und Vergnügungspark für „Jugendliche und Erwachsene“. Bereits für 2007 wurde damals die Eröffnung auf dem insgesamt 60 Hektar großen Areal angekündigt. Tatsächlich wurden anfangs auch viele Maßnahmen auf dem Areal durchgeführt. Hierzu gehören Abrissarbeiten ebenso wie Erdbewegungen oder auch einige Neu- und Umbauten.

Die Gesamtkosten bezifferte er zwischenzeitlich selbst auf 35 bis 40 Millionen Euro. Nachdem van der Most den Eröffnungstermin immer wieder nach hinten verschob, verkündete er 2009 sogar den Baustopp. Als Grund führte er die Finanzkrise an.


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