Fragen, Tickets und viel Miteinander Geschäftsstelle der Meppener Tagespost Anlaufpunkt für Kunden

Von Frauke Backs

Helga Lerch im Kundengespräch.Helga Lerch im Kundengespräch.
Frauke Backs

Meppen. Wenn jemand unter dem Dach der Meppener Tagespost eine Institution ist, dann Helga Lerch aus der Geschäftsstelle. „Manchmal stellen Kunden erstaunt fest, dass ich immer noch hier bin“, erzählt sie lachend.

Seit 39 Jahren arbeitet die Wesuweerin ganz nah am Kunden: „Wir sehen uns als Verbindungsglied zum Leser.“ Sie und ihre Kolleginnen kümmern sich um die Familienanzeigen, aber auch um die Bekanntschafts- und sonstigen Kleinanzeigen.

Dazu sind sie zuständig für den Ticketverkauf, der leider unter Corona etwas brach liegt, und sind Ansprechpartner für die Abonnenten und ihre Fragen zu allen Produkten ihres NOZ-Abos, egal ob Print oder digital.

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Viel zu tun haben die Mitarbeiterinnen der Geschäftsstelle der Meppener Tagespost bei bevorstehenden Großereignissen wie hier zu sehen 2017. Ob Konzerte in der Region oder Spiele des SV Meppen: Karten für die Veranstaltungen gibt es auch hier.

 Vor Corona haben sie und ihre Kolleginnen, Sabine Mersch und Sabine Winkelmann, auch die Laufkundschaft betreut und die Produkte aus dem Haus der NOZ verkauft.

 „Das Miteinander, dass die Kunden hier hereinkommen und uns fragen können, das wird immer noch sehr geschätzt. Viele sind unglaublich dankbar für die Tipps und die persönliche Ansprache“, stellt die 61-Jährige fest. Dabei entstehen mit der Zeit viele kleine Anekdoten. 

So hat Lerchs Kollegin, Sabine Winkelmann, sich einmal für einen Herren und seine Bekanntschaftsanzeige sehr ins Zeug gelegt, um einen möglichst ansprechenden Text zu entwerfen. Lerch erinnert sich: 

„ Derjenige kam später mit einer Flasche Sekt und seiner neuen Freundin in die Geschäftsstelle, um sie mal vorzustellen. Da hat man sich richtig mitgefreut.“Helga Lerch

 Auch in Sachen Ticketverkauf sind die drei Frauen einiges gewohnt: „Samstags war früher immer viel los rund um den SV Meppen. Man sah das meistens direkt, wenn die hereinkamen, dass es um Fußball ging.“

 Auf die Frage, welche Veranstaltung denn für die längste Schlange gesorgt hat, nennt sie zuerst das Udo Jürgens-Konzert in Sögel 2010. Da sei schon einiges los gewesen. „Ja und natürlich er hier“, sagt Lerch und deutet schmunzelnd mit dem Finger auf die Fotowand hinter sich, wo Bob Dylan abgebildet ist, der 2017 eins von wenigen Deutschland-Konzerte in der Lingener Emsland Arena gespielt hat.


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