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Zur Person: Karl-Heinrich Schlupper

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Meppen. Bei seiner Verabschiedung in den Ruhestand aus gesundheitlichen Gründen 2006 würdigte der damalige Bürgermeister Heinz Jansen seinen allgemeinen Vertreter, den leitenden städtischen Direktor Karl-Heinrich Schlupper, als „geradlinigen Beamten“ und „scharfsinnigen Juristen“, der in seiner 32-jährigen Tätigkeit den Wandel der Stadtverwaltung und der Stadtwerke zu modernen Dienstleistungsanbietern gestaltet habe. In der vergangenen Woche ist Schlupper im Alter von 67 Jahren verstorben.

Schlupper wurde 1944 in Hof, im fränkischen Teil Bayerns, geboren. Er betonte bei seiner Einstellung als Städtischer Verwaltungsrat bei der Stadt Meppen 1974, dass er weder Bayer noch Franke sei, sondern dass sein Vater aus Sachsen und seine Mutter aus Hildesheim stammt. Der Pastorensohn wuchs in Wilhelmshaven auf, studierte in Münster und Göttingen Jura und entdeckte in seiner Referendarzeit in Wilhelmshaven sein Interesse für die Kommunalverwaltung.

In der Meppener Stadtverwaltung leitete er ein umfangreiches Dezernat, zu dem schließlich das Rechtsamt, das Umweltschutz- und Ordnungsamt, das Standesamt, das Kultur-, Sport- und Jugendamt, das Sozialamt und die als Eigenbetrieb geführten Stadtwerke gehörten. Über diese berufliche Aufgabe hinaus engagierte er sich im Kirchenvorstand der Bethlehem-Gemeinde, als stellvertretender Vorsitzender im Kneipp-Verein Meppen und als Vorsitzender der Seniorenvereinigung Meppen.


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