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„Endlich ist dieser Verbrecher tot“ Meppener erleichtert über Osama bin Ladens Erschießung

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Meppen. „Endlich ist dieser Verbrecher tot“: Auf die Nachricht, dass Al-Kaida-Chef Osama bin Laden von einer US-Spezialeinheit bei einem Gefecht erschossen worden ist, haben viele Meppener mit Erleichterung reagiert.

„Ich finde das gut. Vielleicht wird es jetzt besser. Auf alle Fälle haben die Amis jetzt, was sie wollten“, meinte Julia Veenker gestern bei einer Umfrage unserer Zeitung. Allerdings rechnet die 29-Jährige ebenso wie ihre Freundin Ines Rahn damit, „dass es Rachefeldzüge seiner Anhänger gegen die USA geben könnte“.

„Gut, dass sie ihn endlich haben. Er hat so viele Menschen auf dem Gewissen. Wenn ich alleine an die Anschläge in New York denke, wird mir auch heute noch ganz anders“, ist Falko Wirtz überzeugt, „dieser Tod war überfällig“.

„Er hat so viel Terror gebracht. Es ist gut, dass er tot ist“, sagt Maria Schepers. Rache seiner Anhänger fürchtet sie allerdings auch: „Die ganze Welt ist doch im Moment verrückt, überall herrscht nur noch Terror.“

„Die Gefahr bleibt“, fürchtet Anton Hornung. Zwar sei es gut, dass eine US-Einheit den meistgesuchten Terroristen der Welt endlich gestellt habe, aber er allein sei nicht das Problem. Der 79-Jährige geht davon aus, „dass nun weitere einzelne Gruppen tätig werden“ wie unlängst die drei Marokkaner. Mit weiteren Anschlägen müsse man auf jeden Fall rechnen.

„Warum hat das zehn Jahre dauern müssen?“, fragt Heinz Müller. Der kaufmännische Angestellte ist „heilfroh, dass dieser Abschaum von Mensch seine gerechte Strafe bekommen hat“. Aber auch der 45-Jährige rechnet mit Vergeltungsschlägen der bin-Laden-Anhänger.

„Es wurde Zeit!“ Die Nachricht vom Tod des Al-Kaida-Chefs haben Rita und Bernd Gerike gestern am frühen Morgen im Radio gehört. „Einer der schlimmsten Verbrecher lebt nicht mehr“, waren die ersten Gedanken der beiden Urlauber aus Oberhausen. Man könne erleichtert sein, dass „dieser Mörder nicht mehr lebt“. Die Gefahr sei damit weltweit aber längst nicht gebannt.

Gesine Merke wollte eigentlich in diesem Sommer zusammen mit ihrer Schwester eine USA-Rundreise machen. „Die werden wir wohl verschieben, denn dort drüben wird es die nächsten Monate gefährlich. Es gibt mit Sicherheit Vergeltungsschläge“, denkt die 38-jährige Hausfrau aus Bottrop, die ein paar Tage zu Besuch in der Kreisstadt ist.


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