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Termin eigentlich Heiligabend Pia Rolfes erste Emsländerin des neuen Jahres

<em>Pia war die Erste:</em> Um 5.20 Uhr am Neujahrsmorgen ist Pia Rolfes im Meppener Krankenhaus Ludmillenstift als erste Emsländerin des neuen Jahres zur Welt gekommen. Mit ihr freuen sich die Eltern Kathrin und Christoph, sowie Assistenzärztin Julia Senger, Hebamme Michaela Bruns und Kinderkrankenschwester Agnes Igelbrink (v.l.). Foto: Tobias BöckermannPia war die Erste: Um 5.20 Uhr am Neujahrsmorgen ist Pia Rolfes im Meppener Krankenhaus Ludmillenstift als erste Emsländerin des neuen Jahres zur Welt gekommen. Mit ihr freuen sich die Eltern Kathrin und Christoph, sowie Assistenzärztin Julia Senger, Hebamme Michaela Bruns und Kinderkrankenschwester Agnes Igelbrink (v.l.). Foto: Tobias Böckermann

Meppen. Eigentlich hätte Pia Rolfes ein Christkind werden sollen – jedenfalls, wenn der errechnete Geburtstermin genau gestimmt hätte. Aber das ist bekanntlich selten der Fall und so ist Pia nun die erste Emsländerin, die im jungen Jahr 2013 das Licht der Welt erblickt hat.

Ihre Eltern Kathrin (25) und Christoph Rolfes (29) sind überglücklich, auch wenn Pia ihnen nicht den Gefallen tat, noch 2012 zur Welt zu kommen. „Das hätten wir uns gewünscht“, sagt Mama Kathrin, denn 2012 war ein ganz besonderes Jahr – wir haben geheiratet und ein Haus gekauft.“ Zwischen den Feiertagen wäre deshalb aus Sicht der Eltern der optimale Zeitpunkt für die Geburt gewesen.

Aber als Pia den Wunschtermin links liegen ließ und sich das Jahr dem Ende neigte, luden sich die beiden Rolfes am Silvesterabend noch ein befreundetes Paar nach Esterfeld ein, um das neue Jahr zu begrüßen und abzuwarten. „Ohne Alkohol natürlich“, sagt Christoph Rolfes, „man kann ja nie wissen.“

Ein munterer Abend schloss sich an, um 0 Uhr waren die vier wie Millionen andere weltweit kurz auf der Straße, um das Feuerwerk anzusehen. „Aber so ganz wohl habe ich mich schon nicht mehr gefühlt“, sagt Kathrin Rolfes. „Um ein Uhr haben wir die fertig gepackte Tasche genommen und sind ins Ludmillenstift gefahren.“

Etwa viereinhalb Stunden später war Pia dann da – 3515 Gramm schwer und 52 Zentimeter groß. Gegen 12 Uhr konnte die junge Familie schon wieder entspannt in die Fotokamera lächeln.


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