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Gutschein taucht wieder auf Polizei in Meppen löst Gewinn nach 14 Jahren ein

An Bord des Streifenbootes: Wolf-Peter Krause, Harald Kolodzy, Kilian und Alexandra Faust, Bernhard Schroer und Klaus Albers, der die beiden an Bord des Streifenbootes begrüßte. Foto: Polizeipressestelle LingenAn Bord des Streifenbootes: Wolf-Peter Krause, Harald Kolodzy, Kilian und Alexandra Faust, Bernhard Schroer und Klaus Albers, der die beiden an Bord des Streifenbootes begrüßte. Foto: Polizeipressestelle Lingen

pm Meppen. Mit einem nicht ganz gewöhnlichen Anliegen kam in der letzten Woche ein Meppener Bürger zur Polizeidienststelle. Es ging um einen Gewinn, der nach 14 Jahren jetzt eingelöst wurde.

Der Mann erzählte den Beamten der ehemaligen Wasserschutzpolizei, die organisatorisch seit Anfang 2011 zur Verfügungseinheit der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim gehören, dass seine damals 14-jährige Tochter, Alexandra Faust, 1998 auf der Emslandschau in Meppen am Stand der Polizei an einem Gewinnspiel teilgenommen habe. Kurz darauf habe sie von der damaligen Bezirksregierung Weser-Ems eine Gewinnbenachrichtigung erhalten, der ein Gutschein für eine Streifenfahrt mit einem Boot der Wasserschutzpolizei beigefügt war. Dieser Gutschein sei dann leider verlegt worden und in Vergessenheit geraten.

Nach einem Wasserschaden im Keller seines Hauses habe er in der letzten Woche einige Kisten mit alten Sachen umgeräumt, und dabei seien der Gutschein und die Benachrichtigung wieder zum Vorschein gekommen. Auf die Frage, ob dieser Gutschein noch eingelöst werden könne, gaben ihm die Beamten ein klares Ja. Jetzt war es so weit. Die mittlerweile 28-jährige Alexandra Faust und ihr neunjähriger Sohn Kilian, die in Osnabrück wohnen, gingen in Meppen an Bord des Streifenbootes W 17 der Polizeiinspektion. Dort begrüßt wurden die beiden vom Leiter Einsatz der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, Kriminaloberrat Klaus Albers. Mit der Besatzung des Streifenbootes, den Polizeioberkommissaren Wolf-Peter Krause, Bernhard Schroer und Harald Kolodzy, ging es dann auf eine gut zweistündige Bootsfahrt.

Zunächst wurde die Schleuse Meppen inspiziert, und danach ging es durch den Jachthafen Meppen, wo das eine oder andere Schiff von der Besatzung des Streifenbootes kontrolliert wurde. Mutter Alexandra Faust und ihr Sohn Kilian waren nach der Fahrt mit dem Polizeiboot voll des Lobes über die Polizei. „Es war ein einmaliges Erlebnis, und ich bedanke mich besonders bei der Polizeiinspektion und der Bootsbesatzung, die uns nach 14 Jahren dieses Erlebnis möglich gemacht haben“, freute sich Faust, nachdem das Boot wieder an seinem Steg in Meppen festgemacht hatte.

„Frau Faust und ihr Sohn Kilian waren begeistert und werden uns in sehr guter Erinnerung behalten“, waren sich die Beamten des Streifenbootes der Polizeiinspektion nach der Fahrt zufrieden einig.