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200 Gäste in Montessori-Grundschule Advent-Mitmachkonzert in Meppen sehr gut besucht

Von PM. | 17.12.2015, 16:01 Uhr

Zu einem vorweihnachtlichen Mitmachkonzert hatte die Maria-Montessori-Grundschule in Meppen am 3. Adventswochenende eingeladen. Rund 200 Kinder und Erwachsene waren gekommen, um gemeinsam zu singen und zu musizieren. Sogar die Lehrerinnen griffen zur Blockflöte.

„Eigentlich war mir noch nicht weihnachtlich zumute, aber nach diesem Abend sieht das jetzt ganz anders aus“, sagte eine Besucherin später zufrieden. In der stimmungsvoll beleuchteten Schule hatten sich Kinder, einige Familien und das Kollegium um den Adventskranz versammelt, um ihre Begeisterung für die Musik mit ihren Zuschauern zu teilen. Martina Mann spielte auf ihrer Mundharmonika, Jule Kohmäscher auf der Flöte, und die Kinder der Musik-AG weihnachtliche Stücke, für die sie viel Applaus erhielten.

Selbst das Kollegium hatte sich entschieden, teilweise nach über 30 Jahren, die „alte“ Blockflöte herauszusuchen und Lieder wie „Ihr Kinderlein kommet“ oder „Stille Nacht“ zu spielen. „Das braucht ganz viel Mut“, gestand Schulleiterin Margret Meyring schmunzelnd, doch das akustische Ergebnis konnte sich hören lassen. Viel Können bewiesen auch Luca Wehlen, Lies Rodekirchen, Jana Bielke und Lilly Peters, die mit sogenannten Stacking-Bechern eine rhythmisierte Version von „Oh Tannenbaum“ präsentierten und gleichzeitig bei voller Konzentration alle Strophen sangen.

Sogar ein Rap ist zu hören

Mitglieder der Familien Rebers, Vlachakos und Kohmäscher sangen Solos, spielten Instrumentaleinlagen, boten einen Ausschnitt aus einem Weihnachtsmusical dar oder rappten einen nicht ganz ernst gemeinten Weihnachtstext. Die Besucher beteiligten sich schwungvoll am Engels-Rap.

Besinnlich wurde es schließlich, als Lehrerin Astrid Bogatz-Hunker mit ihrer Mutter im Duett flötete. Das „Wiegenlied fürs Jesuskind“ berührte und erinnerte an den eigentlichen Sinn des Weihnachtsfestes.

Besonderen Spaß hatten die Kinder beim Singen eines Kanons, den die Musik-AG unter der Leitung von Lisa Riemann vorbereitet hatte. Stimmgewaltig stimmten alle dann das Lied „Dubia, dubia“ an, das so manchem als Ohrwurm nach Hause begleitet haben dürfte.