Fortbildung für Lehrer im Januar Neue Digital-Konzepte für Schulen im Emsland

Sie organisieren das erste BarCamp, v.l.:  Franciskus van den Berghe, Franz Albers und Timo Berghoff. Foto: Tobias BöckermannSie organisieren das erste BarCamp, v.l.: Franciskus van den Berghe, Franz Albers und Timo Berghoff. Foto: Tobias Böckermann

Meppen. Die Digitalisierung des Schulunterrichts ist in vollem Gange. Aber oftmals fehlt es noch an guten Konzepten für die Umsetzung oder es hakt an der Technik. Um das zu verbessern, veranstalten drei emsländische Gymnasien eine Fortbildung für Lehrer – und zwar in einer neuen Form.

Denn die Schulung ist als BarCamp organisiert, es gibt vorab kein festes Programm mit Referenten sondern die Tagesordnung wird von den Teilnehmern selber am Veranstaltungstag gestaltet.  

Das ist ungewöhnlich, aber im Trend, wie die drei Organisatoren Timo Berghoff vom Windthorst-Gymnasium Meppen, Franz Albers vom Gymnasium Marianum Meppen und Franciskus van den Berghe vom Franziskusgymnasium Lingen berichten. Die drei Schulen sind seit einigen Jahren zunehmend digital unterwegs und gehören zu den ersten Teilnehmern der sogenannten Schulcloud die vom Hasso-Plattner-Institut und dem Netzwerk Mint-EC gemeinsam mit den Pilotschulen entwickelt wird. Dabei geht es um …..

Im Rahmen der Arbeiten zur Schulcloud hatten sich die drei Lehrer kennengelernt und eine Zusammenarbeit im neu gegründeten Regionalverbund Emsland erarbeitet, an ihren Schulen koordinieren die drei jeweils den Bereich „Digitale Medien“ und Schulcloud.

Nun also gibt es ein erstes Projekt, das dieser Vernetzung entspringt und das auch für Lehrerinnen und Lehrer anderer Schulen geöffnet werden soll. Das BarCamp findet am 6. Februar 2020 von 14 bis 18 Uhr im WGM statt. Circa 50 Anmeldungen liegen vor, ausreichend weitere Plätze stehen zur Verfügung.

Es kann um technische Fragen ebenso gehen wie um digitales Material für den Unterricht, Kommunikationswege zwischen Lehrern und Schülern in Zeiten ohne WhatsApp, den Austausch mit Eltern oder eben andere Themen rund um die Digitalisierung: Das ist zu Beginn des BarCamps offen“, sagt Franz Albers. „Wir hoffen, dass wir mindestens drei Sessions á 45 Minuten organisieren können“. Sie werden dokumentiert und stehen danach allen Teilnehmern zu Verfügung.

In BarCamps ist es üblich, dass die Teilnehmer Freiräume erhalten und nutzen, sich selbst einbringen, die Sessions wechseln und eigene Vorschläge zur Gestaltung machen können. Am Ende sollen alle vom Ideenaustausch und vom Wissen der anderen profitieren.

Info und Anmeldung unter www.el-barcamp.de  


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