Vergünstigungen für Engagement Landkreis Emsland vergibt 72 Ehrenamtskarten

An 72 Antragssteller wurden die Ehrenamtskarte im Kreishaus übergeben. Foto: Gerd MecklenborgAn 72 Antragssteller wurden die Ehrenamtskarte im Kreishaus übergeben. Foto: Gerd Mecklenborg

Meppen. Für ihr herausragendes gesellschaftliches Engagement haben 72 Emsländer im Kreishaus in Meppen ihre Ehrenamtskarten ausgehändigt bekommen.

Zum 19. Mal wurden im Rahmen einer Feierstunde engagierte Personen aus den Bereichen Sport, Kultur, Soziales, Kirchen, Feuerwehr und Rettungsdienst mit der Ehrenamtskarte ausgezeichnet. Für Inhaber der Ehrenamtskarte, deren Gültigkeitsdauer drei Jahre beträgt, gibt es Vergünstigungen in ganz Niedersachsen und in Bremen. 

Begrüßt wurden die 72 „Ehrenamtler“ von Landrat Reinhard Winter. Das ehrenamtliche Engagement sei ein wichtiger Faktor für den Landkreis Emsland, sagte Winter, nicht zuletzt werbe der Landkreis unter dem Motto „Zuhause bei den Machern“. Ehrenamtlich Tätige, die seien Macher, „denn Ehrenamt packt an“, so der Landrat. 

Baustein der Anerkennungskultur

Seit der Einführung 2008 sind 1373 Ehrenamtskarten vergeben worden, berichtete Winter. „Aktuell sind davon 572 im aktiven Gebrauch, mit der heutigen Verleihung kommen 72 dazu“, freute er sich. „Ohne Sie wäre der Landkreis Emsland ärmer und kälter“ sagte Winter, der dann das Wort an Ursula Mersmann, Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit, Soziales und Integration sowie Beauftragte für Menschen mit Behinderungen des Landkreises Emsland, übergab. Die Ehrenamtskarte bezeichnete Mersmann „als einen Baustein unserer Anerkennungskultur im Emsland“. Die Ausgezeichneten spiegelten die Vielfalt im emsländischen Ehrenamt wider, „und so ist es mir eine aufrichtige Freude, wenn ich Ihnen zusammen mit Landrat Winter die Karten übergeben darf“, sagte Mersmann.

Reinhard Winter (3.v.l) und Ursula Mersmann überreichten die Ehrenamtskarten. Foto: Gerd Mecklenborg

Die älteste neue Karteninhaberin ist die 82-jährige Elisabeth Walkenhorst, tätig beim Sozialdienst katholischer Frauen in Lingen. Der jüngste ist der 19-jährige Matthias Kamphuis von der katholischen Kirchengemeinde Emsbüren. Umrahmt wurde die Feierstunde im Kreishaus mit einem Krimistück des Seniorentheaters „Restrisiko“ in drei Akten.

Das Seniorentheater „Restrisiko“ führte ein lustiges Kriminalstück auf. Foto: Gerd Mecklenborg


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