10.000 Euro von der Sparkasse Emsland Spende für den Aufbau des Imkermuseums in Meppen

Mit einer Spende von 10.000 Euro hat die Sparkassenstiftung das Imkermuseum in Meppen gefördert. Oliver Roosen, Klaus Mann, Georg Schröer sowie Carl und Bärbel Drescher (v.l.) freuen sich über den Bau und das gelungene Museumskonzept. Foto: Heinrich SchepersMit einer Spende von 10.000 Euro hat die Sparkassenstiftung das Imkermuseum in Meppen gefördert. Oliver Roosen, Klaus Mann, Georg Schröer sowie Carl und Bärbel Drescher (v.l.) freuen sich über den Bau und das gelungene Museumskonzept. Foto: Heinrich Schepers

Meppen. Der Imkerverein Meppen hat von der Emsländischen Sparkassenstiftung eine Spende von 10.000 Euro für den Aufbau des Imkermuseums erhalten. Das Museum kann nun auf dem Gelände des Kossehofs in Meppen besichtigt werden.

Oliver Roosen, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Emsland, und Georg Schröer, Geschäftsführer der Emsländischen Sparkassenstiftung, konnten sich vom gelungenen Bau des Imkermuseums überzeugen. Sie waren auf Einladung des Vereins zum Museum gekommen und hatten ein Schild mitgebracht, das die beiden Holzhütten als Förderobjekte der Stiftung ausweist. 

Die Bienen seien ein wichtiger Bestandteil der Umwelt und auf viele Arten unersetzbar für die Natur und den Menschen, sagte Roosen. Die Imkerei trage maßgeblich zum Schutz der Biene bei. „Aus diesem Grund hat die Sparkassenstiftung das Projekt des Imkervereins Meppen sehr gerne unterstützt“, so Roosen. „Nachhaltigkeit ist ein zentrales Thema in unserer Gesellschaft und gehört zu den Zielen des Geschäftskonzeptes der Sparkasse“, ergänzte Schröer. „Wichtig ist uns daher auch die Förderung von Initiativen, die für Nachhaltigkeit stehen. Das ist bei diesem Projekt des Imkervereins der Fall“, so der Stiftungsgeschäftsführer.

Wie bedeutend die Biene für die Umwelt und den Menschen ist, haben Klaus Mann (1.v.l) und Carl Dreschen (2.v.l.) den Sparkassenvertretern Oliver Roosen (1.v.r.) und Georg Schröer (2.v.l.) anschaulich erklärt.

Stolz auf diese neue Errungenschaft sind der Vorsitzende des Imkermuseums Klaus Mann und Ehrenvorsitzender Carl Drescher. Sie dankten den Vertretern der Sparkasse für die Förderung und das Interesse an ihrer Arbeit. „Ohne die Unterstützung der Sparkassenstiftung wäre der Bau der Holzhütten nicht in dieser Form möglich gewesen“, erklärte Mann. „Mit dem Museum hat der Imkerverein Meppen nun ein weiteres Highlight auf dem Gelände des Kossehofs geschaffen“, freute sich Mann. Die Ausstellung sei bereits auf großes Interesse gestoßen und diene dazu die Arbeit der Imker und die Bedeutung der Biene anschaulich darzulegen.

Imkertradition im Emsland

Einen Eindruck vom gelungenen Konzept der Ausstellung konnten die beiden Sparkassenvertreter bei einer Führung durch das Museum gewinnen. In zwei große Holzhütten, die mit einem Durchgang verbunden sind, hat der Imkerverein eine Ausstellung zusammengestellt, die aus vielen Objekten besteht. Besucher können sich hier über Bienen, deren Züchtung sowie über die Arbeit der Imker informieren. Daneben sind Objekte ausgestellt, die für die Haltung der Bienen sowie mit der Herstellung von Honig und Bienenwachs notwendig sind. Darunter befinden sich handbetriebene Honigschleudern und die seit langem nicht mehr in Gebrauch befindlichen Bienenkörbe aus Stroh. Auch alte Dokumente zeigen neben den zahlreichen Exponaten, dass die Imkerei - ebenso wie der Meppener Imkerverein selbst - im Emsland auf eine lange Tradition zurückblicken kann.

Ehrenamtliche haben 700 Arbeitsstunden geleistet 

Der Imkerverein Meppen, der in diesem Jahr sein 150-jähriges Jubiläum gefeiert hat, hat den Bau des Museums gemeinsam mit vielen ehrenamtlichen Helfern realisiert, die über 700 Arbeitsstunden investiert haben. Die Stiftung der Sparkasse Emsland fördert gemeinnützige Projekte besonders aus den Bereichen Sport, Kunst, Kultur, Denkmalschutz und Heimatpflege. Dazu wendet die Sparkasse jährlich einen Gesamtbetrag von 400000 Euro auf.


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