Bundestagsabgeordnete gratuliert zur Neugründung Meppener SPD gründet Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen

Von PM.

Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder (3. v. l.) gratuliert dem SPD-Ortsverein Meppen zur Neugründung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Foto: SPD-Ortsverein MeppenDie SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder (3. v. l.) gratuliert dem SPD-Ortsverein Meppen zur Neugründung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen. Foto: SPD-Ortsverein Meppen

Meppen. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Dr. Daniela De Ridder gratuliert dem SPD-Ortsverein Meppen zur Neugründung der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF). Mehr Frauen in die Politik, so lautet ein zentrales Ziel der engagierten Frauen, für das sich De Ridder sowohl in der Politik als auch über viele Jahre als Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte stark gemacht hat.

„Vor 100 Jahren wurde das Wahlrecht für Frauen eingeführt. Obwohl im Grundgesetz die Gleichberechtigung von Frauen  und Männern rechtlich bereits verankert ist, müssen Frauen weiterhin weltweit und auch in Deutschland für ihre Rechte kämpfen und eintreten. Auch in den parlamentarischen Gremien und politischen Parteien sind Frauen schließlich noch immer deutlich unterpräsentiert. Deshalb freut es mich sehr, dass sich die Frauen im SPD-Ortsverein Meppen vernetzt haben, um für die Gleichstellung von Frauen und Männer in Partei und Gesellschaft zu kämpfen. Wir treten so auch gemeinsam in die politischen Fußstapfen unserer ehemaligen Landtagsabgeordneten Karin Stief-Kreihe, die sich bis zu ihrem viel zu frühen Tod im vergangenen Jahr stets immer auch für Gleichstellungsfragen eingesetzt hat", bekräftigt De Ridder, SPD-Bundestagsabgeordnete für den Wahlkreis Mittelems. 

Die Idee zur Gründung der AsF im Ortsverein Meppen kam den Initiatorinnen auf einem SPD-Parteitag, bei dem sie auf die traditionsreiche Arbeitsgemeinschaft aufmerksam wurden. „Unser Ziel ist es, mehr Frauen für die politische Arbeit zu begeistern. Viele Frauen wollen zwar politisch aktiv werden, trauen sich aber nicht, sich gegen eine starke Männerriege durchzusetzen“, schildert Karin Pauls, eine der Initiatorinnen der AsF Gründung. 

Nur 25 Prozent Frauen 

Von den Mandaten in den Kreis- und Gemeinderäten sind nur durchschnittlich 25 Prozent von Frauen besetzt. „Daher ist es von substanzieller Bedeutung, die politische Kultur in Deutschland neu auszurichten und die Benachteiligung von Frauen rasch zu beenden. Die Quotierung politischer Listen und Ämter ist hierbei ein wichtiger Schritt – darüber hinaus gilt es jedoch eine politisch-strategische Systematik zu entwickeln, bei der wir keine blinden Flecke auslassen und Frauen insgesamt stärken“, so De Ridder.

Programmatisch wollen sich die SPD-Frauen zukünftig mit den Schwerpunkten wie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Gewalterfahrungen oder die von Bundesarbeitsminister Hubertus Heil geforderten Grundrente, von der insbesondere Frauen profitieren würden, befassen. „Die SPD hat bereits vieles angestoßen und durchgesetzt, um die soziale Situation der Frauen und ihre politischen und gesellschaftlichen Rechte zu verbessern", sagt De Ridder.

Wer Interesse hat, sich der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Meppen anzuschließen, ist herzlich eingeladen, an den Sitzungen teilzunehmen. Diese finden ab September jeden ersten Montag im Monat um 18.30 Uhr im Haus der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in Meppen, Schützenstraße 17.


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