„Schüler sensibilisieren“ Spedition Boll klärt in Haren über toten Winkel auf

Die Viertklässler der Maximilianschule Rütenbrock beteiligten sich aktiv an der Toter-Winkel-Schulung der Spedition BollDie Viertklässler der Maximilianschule Rütenbrock beteiligten sich aktiv an der Toter-Winkel-Schulung der Spedition Boll

Haren. Die Meppener Spedition Boll hat Grundschüler der Maximilianschule Rütenbrock über den toten Winkel aufgeklärt. Die Veranstaltung fand im Rahmen einer Verkehrssicherheitswoche statt.

Für Guido Tangen, Fuhrparkleiter des Meppener Logistikdienstleisters, ist die Durchführung der Aktion „Toter-Winkel-Schulung“ an Grundschulen einer Pressemitteilung zufolge „Ehrensache. Da gerade Kinder im Straßenverkehr stärker gefährdet sind, sehen wir hier unsere Verantwortung in der Aufklärung und Sensibilisierung der Schüler für besondere Gefahrensituationen“, sagte Tangen.

Mit anschaulichen Übungen erfuhren die Kinder demnach, dass bei einem Lkw trotz vorhandener Spiegel für den Fahrer nicht alle Bereiche einsehbar sind. So durften sich die Viertklässler im Laufe des Vormittags abwechselnd hinter das Lenkrad setzen und von dort beurteilen, welche Bereiche über die Spiegel zu sehen sind und welche nicht. Hier entsteht laut Tangen oft ein „Aha-Effekt“ für die Kinder, von dem sie zukünftig im Straßenverkehr profitieren würden.

Zudem empfahl der Fuhrparkleiter und Fahrlehrer den Grundschülern, immer Blickkontakt mit dem Fahrer zu suchen. Grundsätzlich sei es sicherer, einen möglichst großen Abstand zum Lkw einzuhalten, um nicht in den toten Winkel zu geraten. So sollten die kleinen Verkehrsteilnehmer sich vor dem überqueren einer Kreuzung oder Seitenstraße noch einmal umdrehen. „Mit Handzeichen auf euch aufmerksam machen und abwarten, bis der Fahrer auf euch reagiert. Nur so könnt ihr sicherstellen, dass ihr wahrgenommen werdet“ ,erklärt Tangen eine der wichtigsten Regeln in solchen Situationen.

Zudem empfahl er den Kindern zu ihrer eigenen Sicherheit im Straßenverkehr das Tragen ihrer Warnwesten. „Wichtiger als cool auszusehen ist doch, dass ihr überhaupt gesehen werdet von anderen Verkehrsteilnehmern“, lautete der Appell des Fahrlehrers an die Grundschüler. Für die Spedition Boll ist die Toter-Winkel-Schulung nur eine von zahlreichen Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit. So werden u.a. die Fahrzeuge der Spedition sukzessive mit Abbiegeassistenten nachgerüstet.


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