Junge Künstler zeigen Können Vernissage im Windthorst-Gymnasium in Meppen

Von Werner Scholz


Meppen. Zum dritten Mal gibt es jetzt die Kunstausstellung im Windthorst-Gymnasium Meppen, mit der rund 40 Leistungskurs-Schüler der 12. Jahrgangsstufe sowie einige Schüler der 11. Klasse ein breit gefächertes Spektrum künstlerischer Entfaltungsmöglichkeiten abdecken.

Zur Vernissage hieß Paul Bresan, der selbst an einem Leistungskurs Kunst teilnimmt und eigene Arbeiten ausstellt, im Namen der ausstellenden Schüler die zahlreichen Gäste willkommen. „Wir alle freuen uns, Sie hier begrüßen zu dürfen. Ich glaube, so verschieden die Werke sind, so unterschiedlich sind auch wir. Jeder Pinselstrich, jede Bleistiftlinie ist unterschiedlich, hat etwas Unverwechselbares. Die Kunstwerke sind bei uns in den Leistungskursen im Laufe von zwei Jahren entstanden und auch die Künstler von Herrn Kock haben ganze Arbeit geleistet“, strahlte Bresan und fügte hinzu: „Unser Dank geht an unsere Kunstlehrer Frau Wehmeyer, Herrn Kock und Herrn Alves, ohne die unsere Vernissage nicht möglich wäre.“

Anschließend bedankte sich der Kunstpädagoge Hermann-Josef Alves bei allen Beteiligten für das gute Gelingen der umfangreichen Ausstellung. „Zuerst möchte ich mich bei den Schülerinnen und Schülern bedanken, die die in dieser Ausstellung zu sehenden Bilder und Objekte geschaffen haben. Ihre Motivation, ihr Engagement und ihre Kompetenz haben erst diese Ergebnisse der praktischen Arbeit im Kunstunterricht möglich gemacht“, lobte Alves.

Zu den Themen der Arbeiten gehören Menschen in Beziehungen, Porträts, abstrakte Landschaftsmalerei ebenso wie etwa die Konzeptkunst und Land-Art. Die Vernissage hat bei vielen Besuchern angesichts des beachtlichen Niveaus der Arbeiten einen deutlich erkennbaren Aha-Effekt hervorgerufen, so dass sich nicht wenige die Zeit nahmen, die Arbeiten in Ruhe auf sich wirken zu lassen. „Heute sind auch ehemalige Schüler gekommen, was uns freut. Die Ausstellung machen wir immer im Frühjahr und erfahren dabei einen prima Zuspruch. Hier können sich die Leute überzeugen, was bei uns im Kunstunterricht tatsächlich geleistet wird“, erläuterte Bresan.


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