„Werde, was du willst!“ Schüler informieren sich bei „Chance Azubi“ in Meppen

Miteinander ins Gespräch kommen konnten Schüler und Betriebe bei „Chance Azubi!“. Foto: Johannesschule MeppenMiteinander ins Gespräch kommen konnten Schüler und Betriebe bei „Chance Azubi!“. Foto: Johannesschule Meppen

Meppen. Unter dem Motto „Werde, was du willst!“ hat zum zweiten Mal die Berufsinformations- und Ausbildungsbörse „Chance Azubi“ an der Johannesschule in Meppen stattgefunden. Mehr als 300 Schüler erhielten dabei von rund 40 Betrieben aus verschiedenen Branchen Informationen zu Ausbildungsmöglichkeiten aus erster Hand.

Neben der Johannesschule Meppen nahm das Gymnasium Marianum teil. Beide Schulen gehören der Schulstiftung des Bistums Osnabrück an.

Im April 2011 wurde der Verein „Chance: Azubi“ aus der Taufe gehoben. Er hat sich die Förderung der beruflichen Orientierung und Bildung zum Ziel gesetzt und wurde im Dezember 2016 mit dem „Ausbildungs-Ass in Silber“ von der Initiative der Jungen Deutschen Wirtschaft – einem Zusammenschluss der Wirtschaftsjunioren Deutschland und der Junioren des Handwerks – sowie der Inter-Versicherungsgruppe für sein Engagement ausgezeichnet. Im Juni 2017 wurde der Verein als eine von 25 sozialen Initiativen des Wettbewerbs „Startsocial“ von Bundeskanzlerin Angela Merkel geehrt.

Sowohl an der Johannesschule als auch am Marianum nimmt die Berufs- und Studienorientierung einen großen Stellenwert ein. Beleg dafür ist die Auszeichnung beider Schulen mit dem Gütesiegel „Startklar für den Beruf!“. Die Berufsorientierung sei mittlerweile eine Aufgabe der gesamten Schule, und jedes Unterrichtsfach leiste dazu seinen Beitrag, sagte Ralf Schmitz, didaktischer Leiter der Johannesschule.

Wichtiger Baustein

So ist die Informationsbörse „Chance Azubi“ ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur begründeten Berufswahl. Schüler und deren Eltern können sich direkt bei den Betrieben informieren, und ein erster Kontakt kann hergestellt werden. Sowohl Schüler als auch Betriebe profitieren davon. In Zeiten des Fachkräftemangels und steigender Abbruchquoten bei der Ausbildung suchen auch die Betriebe das direkte Gespräch.

„Wir sind den Betrieben sehr dankbar für die Teilnahme und sind uns sicher, dass wieder viele Praktika und auch Ausbildungen auf den Weg gebracht wurden“ bilanzierte Schmitz mit einem Verweis auf die nächste Veranstaltung im kommenden Jahr, dann wieder am Gymnasium Marianum.


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