Stadt lässt Wege pflastern Meppen: Rutschgefahr für Radfahrer an der Brücke

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Radfahrer sollen vor der Brücke aufgrund der Rutschgefahr absteigen. Foto: Manfred FickersRadfahrer sollen vor der Brücke aufgrund der Rutschgefahr absteigen. Foto: Manfred Fickers

Meppen . Als Radfahrer sollte man die neue Fuß- und Radwegebrücke über die Ems in Meppen vorerst nicht benutzen. Die Zuwegung zur Brücke wird im Frühjahr gepflastert. Die bisherige wassergebundene Decke birgt Rutschgefahren.

Dabei wurde die Brücke erst im Juni 2018  am Schullendamm eingeweiht. Nach Angaben der Stadtverwaltung erfreue sie sich "großer Beliebtheit, insbesondere bei Radfahrern", die einen deutlich kürzerem Weg in die Innenstadt haben. 

Die Zuwegung in Form einer wassergebundenen Decke entspräche den Vorgaben für ein Landschaftsschutz- und Überschwemmungsgebiet. „Die Wegeverbindung ist auch unter optischen Gesichtspunkten die richtige Wahl gewesen. Allerdings hat sich der Praxistest leider nicht bewährt, und Radfahrer haben zum Teil Probleme, den Weg zu passieren, ohne ins Straucheln zu kommen“, sagte Bürgermeister Helmut Knurbein auf Anfrage der Redaktion. 

Rutschgefahr für Radfahrer besteht vor den Zufahrten der neuen Brücke. Foto: Manfred Fickers


Vor diesem Hintergrund habe die Stadt in Absprache mit dem Landkreis Emsland zum Jahresende entschieden, die Wege zu pflastern. Die Maßnahme koste voraussichtlich 45.000 Euro.

„Die Wegedecke ist durch die derzeitige Frost-Tau-Periode stark angegriffen und durchweicht. Anfang dieser Woche hat der Baubetriebshof bereits die obere Schicht abgetragen und die Flächen profiliert“, so  Fachbereichsleiter Volker Arents. 

Die Witterungsbedingungen erfordern jedoch ein kontinuierliches Nacharbeiten, was auch erfolgt. Gleichwohl werden Radfahrer vorsorglich an dieser Stelle gebeten, von ihrem Fahrrad abzusteigen. „Es handelt sich hierbei nur noch um einen vorübergehenden Zustand“, so Bürgermeister Knurbein. Die Pflasterarbeiten sollen Anfang März starten.


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