98.000 Kubikmeter Sand bewegt 50 neue Bauplätze in Meppen Ende 2019 erschlossen

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Den Spatenstich für die Erdarbeiten des Baugebietes setzten zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung. Foto: Hermann-Josef MammesDen Spatenstich für die Erdarbeiten des Baugebietes setzten zahlreiche Vertreter aus Politik und Verwaltung. Foto: Hermann-Josef Mammes

Meppen. 50 neue Bauplätze entstehen auf dem Gelände an der Nödiker Straße. Auch wenn die Stadt am Dienstag den ersten Spatenstich für das Areal "südwestlich der Kuhweide" setzte, können die Häuslebauer selbst mit ihrem Bauvorhaben erst Ende des Jahres starten.

Die Grundstücksgrößen für die Einzel- und Doppelhäuser variieren zwischen 498 und 745 Quadratmetern. Auf Anfrage nannte Amtsleiter Klaus Keller als "möglichen Grundstückspreis 193,50 Euro". Dafür müssten aber erstmals in der Historie der Stadt Meppen die Eigentümer ihre Grundstücke nicht mehr auskoffern.

"Wir stehen hier vor gewaltigen Erdarbeiten", kündigte Bürgermeister Helmut Knurbein an. Um in dem Areal an der Kuhweide die Grundwasserprobleme zu bewältigen und letztendlich die Hochbaureife zu gewährleisten, wird in den kommenden Monaten 30.000 Kubikmeter Erde abgetragen. Danach wird die Meppener Firma Augustin 60.000 Kubikmeter Füllsand und im Anschluss 8000 Kubikmeter Oberboden auftragen. Das Ganze wird mit "4000 Lkw-Touren umgesetzt, die über die B 70 und die Nödiker Straße an- und abfahren". 

An der Nödiker Straße wird eine provisorische Ampel aufgestellt. Foto: Hermann-Josef Mammes


Während  der Baumaßnahme werde der südliche Geh- und Radweg der Nödiker Straße an der Baustellenzufahrt gesperrt. Um die Schülerverkehre in Richtung Johannes-Gutenberg-Schul sicher zu leiten, würden zwei provisorische Ampeln aufgestellt. Zudem werde im Anschluss der Geh- und Radweg verbreitert.

13 freie Bauplätze

Keller sagte auf Nachfrage der Redaktion, dass bereits 37 der 50 Bauplätze vergeben seien. Bevorzugt würden Bürger, die in Meppen lebten, aber  noch keine Immobilie besäßen. Es gebe  viele weitere Anträge, aber oftmals handele es sich um Personen, die bereits in den eigenen vier Wänden in der Kreisstadt lebten. "Die Nachfrage nach Bauland ist sehr groß", bestätigte Bürgermeister Helmut Knurbein. Auch deshalb sollen sich später an dieses neue Areal weitere Bauplätze in Richtung "Dalumer Straße" anschließen.   


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