Farbenfrohe Ausstellung im Stadthaus Galeria Ostroleka – polnische Landschaftsmalerei in Meppen


Meppen. Unterstützt durch das Partnerschaftskomitee Meppen findet nach den Ausstellungen in den Jahren 1996, 1998 und 2013 ab sofort die vierte Ausstellung mit Arbeiten aus der polnischen Partnerstadt Meppens, Ostroleka statt.

„Dieses Mal ist es jedoch nicht der eine Künstler oder die eine Künstlerin, die Wände unseres Stadthauses geschmückt hat. Diese Ausstellung zeigt Bilder von 20 Teilnehmern der Sommerakademie für Landschaftsmalerei und Literatur, die 2017 im polnischen Czarnia stattgefunden hat“, erläuterte Meppens stellvertretender Bürgermeister Jochen Hilckmann, in seiner Rede zur Vernissage und fügte hinzu: „Dabei handelt es sich um ‚Freunde Ostrolekas der Galerie Ostroleka, der öffentlichen Stadtbücherei Ostroleka sowie der Gemeinde.“

Größtenteils sind die Künstler Absolventen der polnischen Kunstakademien in Warschau, Danzig oder Thorn sowie freischaffende Künstler, die mit der Region Ostroleka bereits seit Jahren verbunden sind. Mit Astrid Stürmann und Melanie Kuipers ist auch der Meppener Kunstkreis vertreten.

Wer sich die Zeit nimmt, die Arbeiten auf sich wirken zu lassen, wird schnell verspüren, dass die dargestellten Landschaftsszenen eine enorme Ruhe ausstrahlen, die eine positive Wirkung auf das Gemüt hat. Zu den Malereien gibt es auch Fotografien von Anna Solbach, die hinsichtlich der Sommerakademie einen begleitenden Blick auf die Künstler selbst ermöglichen. Dass gerade in diesem Jahr die Galeria Ostroleka in Meppen vertreten ist, passt auch zeitlich ideal. Es war am 15. September 1994 als im Beisein der Räte der Städte Meppen und Ostroleka sowie weiterer Ehrengäste die Partnerschaftsurkunden der Städte im Meppener Saal Kamp unterzeichnet wurden.

Zu der Partnerschaft und deren Entwicklung im Laufe bot anschließend der Vorsitzende des Partnerschaftskomitees Meppen, Heinz Cloppenburg, einen kurzen Überblick. Abschließend richtete sich auch der Leiter der Kunstgalerie Ostroleka, Zenon Kowalczyk, nicht nur mit einer kurzen Rede an die Gäste – direkt übersetzt von Anna Solbach –, er hatte auch eine Überraschung parat. Für die Stadt Meppen wird ein Bild des polnischen freischaffenden Künstlers Radoslaw Jastrzebski, der ebenfalls nach Meppen gekommen war, als Geschenk der Partnerstadt in Meppen verbleiben. Zu sehen ist die Ausstellung noch bis zum 8. März.


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