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10.01.2019, 16:17 Uhr KOMMENTAR

Werben für Typisierungsorte im Emsland lohnt sich

Von Tim Gallandi


Hoffnung auf Heilung besteht für den schwer kranken Paul aus Meppen, hier mit seiner Mutter Franziska Meyd: Dank einer Typisierung wurde ein möglicher Stammzellspender gefunden. Foto: Harry de WinterHoffnung auf Heilung besteht für den schwer kranken Paul aus Meppen, hier mit seiner Mutter Franziska Meyd: Dank einer Typisierung wurde ein möglicher Stammzellspender gefunden. Foto: Harry de Winter

Meppen. In Meppen ist ein neuer Service-Point eingerichtet worden, an dem sich potenzielle Stammzellspender typisieren lassen können. Für diese Art der Hilfe zu werben ist lohnenswert. Ein Kommentar.

Für Paul besteht Hoffnung. Der acht Monate junge Meppener leidet an einer seltenen Krankheit, die sich nur durch eine Stammzellspende besiegen lässt. Jüngst wurde ein passender Spender gefunden: Er hatte sich typisieren lassen.

Das Fahnden nach einem genetischen Zwilling ist aber längst nicht jedes Mal von Erfolg gekrönt. Eine hohe Bedeutung kommt deshalb der Zahl der Typisierungen zu – und den Service-Points des Vereins Leukin.

Es sind besonders Institutionen mit gesundheitlicher Ausrichtung, wie ab jetzt die Arztpraxis Osterloh in Meppen, die diese wichtige Brückenfunktion einnehmen. Indem sie eine Anlaufstelle für Spendewillige sind und indem sie unter ihren Patienten oder Kunden für Typisierungen trommeln. Mehr als 73 000 Menschen wurden bislang unter Vermittlung von Leukin typisiert. Bislang sind nicht weniger als 772 von ihnen zu Lebensrettern geworden. Das zeigt, dass sich Typisierungen lohnen – und ebenso das Werben dafür.


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