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30.12.2018, 15:58 Uhr KOMMENTAR

Mit neuem Ich im neuen Jahr?

Von Carola Alge


Die Liste der guten Wünsche für das neue Jahr ist bei vielen lang. Symbolfoto: Paul Zinken/dpaDie Liste der guten Wünsche für das neue Jahr ist bei vielen lang. Symbolfoto: Paul Zinken/dpa

Meppen. Die Liste der guten Vorsätze für das neue Jahr ist lang. Endlich mit dem Rauchen aufzuhören, gesünder zu essen, mehr Sport zu treiben, weniger Zeit mit Facebook und Co. zu verbringen, ein bisschen abzunehmen. Ein Kommentar.

Wie aber sieht es mit einem inneren „Neuanfang“ für 2019 aus? Trotz des immer hektischer werdenden Alltags ein bisschen mehr Empathie zu zeigen und sich Zeit für unser Umfeld zu nehmen, für den anderen da zu sein, ihm wirklich zuzuhören, Zwischentöne wahrzunehmen und darauf zu reagieren – das wäre doch ein schöner Vorsatz für 2019. Wann hören wir dem anderen wirklich noch richtig zu, nehmen Zwischentöne wahr und reagieren darauf?

Wir können das neue Jahr sicher nicht auf einen Schlag mit einem völlig neuen Ich beginnen und weiterleben. Dazu sind viele Strukturen zu sehr manifestiert und von außen geformt. In kleinen Schritten aber, mit jedem neuen Tag, können wir ein wenig an uns arbeiten, unser Inneres ein wenig neu zu justieren. Glauben wir an uns, an unsere Stärken, nehmen wir uns an, wie wir sind, aber werden wir auch offener für mehr (Mit)Menschlichkeit.

Wenn in uns vieles im Lot ist, ist es das auch für unser Umfeld. Jeden Tag, jedes Jahr. Auf ein neues, auf ein gutes Jahr 2019!


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