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01.01.2019, 07:51 Uhr ÄRGER DER ANWOHNER VERSTÄNDLICH

Folgerichtiger Schritt der Stadt Meppen

Ein Kommentar von Hermann-Josef Mammes


Die Rasenfläche wurde meist komplett  zugeparkt. Foto: KlettDie Rasenfläche wurde meist komplett zugeparkt. Foto: Klett

Meppen. Man kann für den Unmut des Ehepaares Klett durchaus Verständnis aufbringen. Das Zupflastern der Meppener Grünfläche an der Einmündung Hermann-Brandi-Straße/Josef-Hugenberg-Straße ist auf den ersten Blick ärgerlich.

Allerdings ist in diesem Bereich die Straßenführung wie leider in vielen Wohngebieten sehr schmal. Schon jetzt ist der Begegnungsverkehr fast nur möglich, wenn ein Fahrzeug über den Fußweg fährt. Die Situation verschärft sich sogar noch, wenn entlang der Straße Fahrzeuge geparkt werden. 

Immer mehr Autos

Dies ist in den vergangenen Jahren jedoch nicht nur an dieser Straßenecke gängige Praxis. Der Trend zum Zwei- oder sogar Drittwagen plus Wohnmobil führt dazu, dass die Fahrzeugflotten auf den Privatgrundstücken keinen Platz mehr finden und auf die Straßen ausweichen. In diesem Fall stellten die Besitzer ihre Vehikel einfach auf der Wiese ab. Das hatte zumindest den Vorteil, dass sie den fließenden Verkehr nicht mehr störten. Auf der anderen Seite verschmutzten sie damit die Natur.  

Es ist insofern ein folgerichtiger Schritt, wenn die Stadt hier jetzt fünf Parkplätze ausweist. Zum einen gibt dies der Bebauungsplan her und zum zweiten unterbindet sie damit das wilde Parken. 

       


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