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27.12.2018, 12:01 Uhr KOMMENTAR

Seniorenwerkstatt: Weit entfernt vom „alten Eisen“

Von Carola Alge


Tolle Sachen entstehen in der Seniorenwerkstatt Meppen. Archivfoto: NOZ MedienTolle Sachen entstehen in der Seniorenwerkstatt Meppen. Archivfoto: NOZ Medien

Meppen. Die Aktiven der Seniorenvereinigung Meppen sind logischerweise im Rentenalter. Zum „alten Eisen“ wollten sie nie gehören. Sie wollen sich aktiv und positiv einschalten. Ihr Hauptziel ist es, die Interessen der älteren Mitbürger gegenüber Stadt und Landkreis zu vertreten. Ein Kommentar.

Ob beim Thema Pflegeversicherung oder bezahlbarem betreuten Wohnen – die Mitglieder mischen sich ein und liefern Diskussionsgrundlagen für Lösungsansätze aus der Sicht Betroffener.

Eine wichtige Untergruppe der Vereinigung ist die mittlerweile seit 25 Jahren bestehende Seniorenwerkstatt. Sie bietet die Möglichkeit, handwerklich aktiv zu werden. Seit 1993 übernimmt die Gruppe kleine Aufträge unter anderem für Altersheime, Kindergärten, Freilichtbühne, Kirchen und zum Beispiel die Freiwillige Feuerwehr. Um einen Obolus geht es vordergründig nicht. Dem Stadtmuseum etwa schenkten die Aktiven den Nachbau eines Mörsers, der „Dicken Bertha“.

Als Konkurrenz zu Handwerk und Industrie hat sich die Seniorenwerkstatt nie verstanden. Vielmehr bietet sie die Möglichkeit, sich beim gemeinsamen Handwerkeln auch mit weniger bekannten Arbeitstechniken vertraut zu machen und – ganz wichtig – einem gemeinsamen Hobby nachzugehen.


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