Denkanstöße und Innovationen Universität Groningen hat Ausbau der E233 untersucht

Jessica Immelman (von links), Paola Lievano, Alegna Malavé und Victoria Chávez von der Universität Groningen präsentieren die Ergebnisse der Kurzstudie zur E233. Foto: Roel BarkhofJessica Immelman (von links), Paola Lievano, Alegna Malavé und Victoria Chávez von der Universität Groningen präsentieren die Ergebnisse der Kurzstudie zur E233. Foto: Roel Barkhof

Meppen. Welche Herausforderungen gibt es zukünftig beim Ausbau der E233? Vier Studentinnen der Universität Groningen haben Vorschläge eingebracht, wie die E233 fit für die Mobilität der Zukunft gemacht werden kann.

Auf Einladung des Städterings Zwolle-Emsland bekamen Mitglieder des Städterings und Vertreter des Fördervereins Pro E233 die Ergebnisse der Kurzstudie vorgestellt. Die aus Südafrika und Mittel- und Südamerika stammenden Studentinnen wurden vom niederländischen Ingenieurbüro Witteveen en Bos begleitet. Die zentrale Botschaft der Studentinnen ist es, die bereits vorhandenen Möglichkeiten anzuwenden. Technisch gibt es nachhaltigere Asphaltsorten, attraktive Lärmschutzwälle, Fahrspuren speziell für Elektroautos, die Gewinnung von Brennstoffe aus Luft (Air to Fuels) und die Vernetzung von Fahrzeugen. Ein Beispiel, das für die stark von LKW frequentierte E233 interessant ist, ist Truckplatooning. Mehrere LKW bewegen sich dabei in einem Konvoi autonom, also ohne Fahrer, fort.

Für die Einbindung der Region schlagen die Studentinnen eine digitale Plattform oder eine App vor. Schon während der Bauphase könne man sich damit aktuell über die besten Reisemöglichkeiten informieren lassen. Reisende könnten Mitfahrgelegenheiten einfacher finden und ein direkter Austausch mit der Straßenverwaltung könnte Verkehrsüberlastungen auffangen.

„Mit diesen innovativen Lösungen könnte die E233 attraktiver für unsere Region gemacht werden“, sagt Gerhard Roelfes, Regionsmanager des Städterings. „Die vorgeschlagenen Ideen sehen aus wie Denkanstöße, aber vielleicht sollten wir nicht bis morgen warten, wenn es schon heute gut umsetzbare Möglichkeiten gibt.“


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