82 Engel und 95 Kerzen Meppenerin Frieda Schulte gewährt Einblick in ihr selbstgeschmücktes Wohnzimmer

Von David Hartmann

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Meppen. In der Weihnachtszeit sind Lichterketten Gang und Gäbe. Wie geschmückt wird, ist dabei jedem selbst überlassen. Besonders fleißig ist die Meppenerin Frieda Schulte. Sie öffnete uns ihre Tür in ihr ganz persönliches Weihnachtswunderland.

Das Haus in der Hermann-Keller-Straße in Meppen ist schon von Weitem gut zu erkennen. Lichtschläuche und-ketten, die sich um Bäume ranken, eine beleuchtete Krippe vor dem Hauseingang und Nikoläuse, Sterne sowie Tannenzweigkränze lassen darauf schließen, dass Frieda Schulte und ihr Partner Matthias Wrobel schon richtig in Weihnachtsstimmung gekommen sind. Im Haus angekommen geht es weihnachtlich weiter. Nach einem noch dezent geschmückten Flur, mit einem selbstgebastelten Adventskalender, geht es über die Türschwelle ins Wohnzimmer. Umzingelt von singenden Engeln, Weihnachtsmännern und Rentieren aller Art ist man in einem echten Weihnachtswunderland angekommen. „Freie Ecken gibt es nicht mehr wirklich bei uns im Wohnzimmer“, sagt Frieda Schulte. „Schmuck aus 25 Umzugskartons sind hier im Wohnzimmer verteilt und aufgebaut.“

Zwei Wochen Zeit für den Aufbau

Für den Aufbau ihrer eigenen Weihnachtsstadt brauchen die Lebensgefährten in etwa zwei Wochen. „Allerdings nur für das, was jetzt steht. Im Laufe der Adventszeit kommt noch das ein oder andere dazu“, berichtet die Meppenerin. Die Weihnachtsmarktliebhaberin kann sich das heilige Fest ohne eine solche Schmückung gar nicht vorstellen. „Schon in meinen Kindertagen haben meine Eltern so geschmückt, meine Kinder kennen es selber nicht anders. Das ist ein Stück Tradition“, erklärt Frieda Schulte.

Kunstschnee, bunte Lichter und kleine Weihnachtstannen zieren die Fensterbank. Foto: David Hartmann

Licht ins Dunkel

Festlich geschmückt bleibt das Wohnzimmer bis zum Dreikönigstag Anfang Januar. „Wir wollen mit unserer Deko etwas Licht in diese dunkle Jahreszeit bringen und die Gemüter erhellen“, sagt Frieda Schulte. Der weihnachtliche Schmuck hat dabei die unterschiedlichsten Herkünfte. Ein Teil der Deko stammt aus der Kindheit von Frieda Schulte und Matthias Wrobel, ein weiterer Teil von diversen Weihnachtsmarktbesuchen „und einiges ist von unseren Kindern und Enkeln selbst gebastelt worden. Alles was hier steht, hat einen unermesslichen ideellen Wert für uns“, so die Lebenspartner. Das Prachtstück des Wohnzimmers ist der über zwei Meter hohe, schon geschmückte, Weihnachtsbaum. „Zum ersten Advent erstrahlt der Weihnachtsbaum in voller Pracht“, sagt Frieda Schulte. „Vor einigen Jahren sind wir aber auf einen Kunstbaum umgestiegen, weil wir uns nie für einen Baum entscheiden konnten. Zudem hat er den Vorteil, dass er keinen Dreck macht.“

Geduld bewahren

An Heiligabend, wenn die ganze Familie zu Besuch kommt, müssen sich aber alle bis 17 Uhr gedulden, denn „unsere Tochter hat am 24. Dezember Geburtstag. Wir haben schon von klein auf angefangen zwischen Geburtstag und Weihnachten zu unterscheiden. Bis 17 Uhr wird Geburtstag gefeiert und ab 17 Uhr heißt es Weihnachten, mit neuen Geschenken für unsere Tochter selbstverständlich“, berichtet Frieda Schulte.


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