5300 FTTB-Anschlüsse im Bereich Mitte Breitbandausbau in den Ortschaften von Haselünne

Von Martin Reinholz

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Haselünne. Vertreter der Innogy TelNet GmbH haben im Schützenhaus Haselünne-Stadtmark konkrete Informationen zu dem bevorstehenden Breitbandausbau in den Ortschaften Westerloh, Klosterholte, Lahre, Eltern, Flechum, Bückelte und Lage gegeben.

Die Ausschreibungen für die Bauarbeiten wird der Landkreis Emsland zu Beginn des kommenden Jahres erteilen, sagte der Kommunalbetreuer der Innogy TelNet GmbH, Johannes Geers.

Innogy hat neben der Deutschen Telekom den Auftrag des Landkreises Emsland bekommen den Bereich Süd und den Bereich Mitte – mit den Gemeinden Geeste und Twist sowie den Städten Meppen, Lingen, Haren und Haselünne – mit Glasfaser auszubauen.

90 Prozent der Haushalte

Die Beauftragung des Landkreises Emsland an das Unternehmen Innogy (einstmals RWE) umfasse den Anschluss von 90 Prozent der Haushalte, die zurzeit einen Internetzugang mit weniger als 30 Megabit pro Sekunde haben, erklärte Haselünner Bauamtsleiter Martin Pohlmann zu Beginn der Veranstaltung. Im Zuge des jetzt geplanten Ausbaus werden die Ortschaften Westerloh, Klosterholte, Lahre, Eltern, Flechum, Bückelte und Lage mit Glasfaser versorgt, sagte Pohlmann.

Insgesamt würden dadurch etwa 880 Haushalte angeschlossen. Trotz des Ausbaus werde es noch etwa 80 unversorgte Haushalte in der Stadt Haselünne geben, räumte der Bauamtsleiter ein. Martin Pohlmann verwies aber darauf, dass bereits jetzt beim Landkreis Emsland ein weitergehender Ausbau in Planung sei.

5300 FTTB-Anschlüsse

Innogy-Kommunalbetreuer Johannes Geers berichtete, dass sein Unternehmen im Bereich Mitte, zu dem die Stadt Haselünne gehört, etwa 5300 FTTB-Anschlüsse (Fibre to the building, Glasfaser bis ins Haus) und im Bereich Süd etwa 4500 Anschlüsse legen werde. Insgesamt werden etwa 1400 Kilometer an Leitungen in die Erde verbracht, sagte Geers.

Die betroffenen Adressen wurden vom Landkreis Emsland ermittelt, erklärte der Innogy-Vertreter. Eine Ergänzung um zusätzliche Adressen sei nicht möglich. Trotzdem konnte, wer wollte, sich als Interessent für einen möglichen späteren Anschluss in einer ausgelegten Liste eintragen. Geers bekräftigte die Absicht seines Unternehmens nach der Abarbeitung des durch den Landkreis Emsland beauftragten Projektes, weitere Anschlüsse zu ermöglichen. „Unser gemeinsames Ziel ist der Aufbau eines flächendeckenden Glasfasernetzes“, fügte der Kommunalbetreuer hinzu. Geers verwies auf die Innogy-Projektbüro in Meppen, das für Detailfragen rund um die Glasfasererschließung zur Verfügung stehe. Um schlussendlich die Glasfaseranschlüsse erstellen zu können, bedürfe es einer Eigentümererklärung gegenüber der Onnogy TelNet GmbH, erläuterte Geers.

Leistungsgeschwindigkeiten

Über die einzelnen Produkte zur Nutzung des Glasfaseranschlusses informierte Birgit Büscher aus dem Bereich Innogy-Vertrieb. Sie stellte die unterschiedlichen Tarife mit unterschiedlichen Leistungsgeschwindigkeiten vor. Ein Tarifabschluss mit der Innogy sei jedoch keine Voraussetzung für den Anschluss. Der jeweilige Anbieter, mit dem später das Netz genutzt werde, sei frei wählbar und könne auch später nach entsprechenden Mindestlaufzeiten und Kündigungsfristen gewechselt werden, sagte Büscher.Er gab jedoch zu bedenken, dass der erstmalige Anschluss durch einen anderen Anbieter Kosten verursachen könne, die ein Drittanbieter in Rechnung stelle.

Unter der Internet-Domain www.innogy-highspeed.com kann die Verfügbarkeit des möglichen Glasfaseranschlusses für jede Adresse abgefragt werden.


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