Tagung der Pflegeeinrichtungen Marienhausschule Meppen stellt Weichen für neuen Pflegeberuf

Von pm

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Die Marienhausschule und das Schulungszentrum Ludmillenstift bilden in enger Zusammenarbeit ab 2020 Pflegefachfrauen/Pflegefachmänner aus: Heike Burrichter, Werner Koop, Kathrin Schnieders, Kathrin Hirchert, Anke Olthaus. Foto: Georg BrunsDie Marienhausschule und das Schulungszentrum Ludmillenstift bilden in enger Zusammenarbeit ab 2020 Pflegefachfrauen/Pflegefachmänner aus: Heike Burrichter, Werner Koop, Kathrin Schnieders, Kathrin Hirchert, Anke Olthaus. Foto: Georg Bruns

Meppen. „Die neue Ausbildung zum Pflegefachfrau/Pflegefachmann ab 2020 ist eine große Chance, aber auch eine Herausforderung“, begrüßt Schulleiterin Eva-Maria Meyer die anwesenden Heim- und Pflegedienstleitungen aus dem Bereich der Altenpflege und der ambulanten Dienste in der Marienhausschule Meppen.

Der Fachbereich Pflege stellt den Kooperationspartnern der Schule den Konzeptentwurf zur Umsetzung des Pflegeberufereformgesetzes vor. Als Referentin konnte Kathrin Hirchert vom Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben gewonnen werden.

Zukünftig werden die Berufe Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege und Kinderpflege zusammen ausgebildet. Dieser sogenannte „generalistische Weg“ endet mit dem gemeinsamen Berufsabschluss „Pflegefachfrau/ Pflegefachmann“. Die so ausgebildeten Pflegefachkräfte haben dann ein breit gefächertes Einsatzgebiet und können wählen zwischen der Arbeit im Krankenhaus, einer Altenhilfeeinrichtung, der Pädiatrie, den ambulanten Diensten, der Kurzzeit- und Tagespflege. Die Attraktivität des Berufes soll so gesteigert werden.

Verzahnung

Eine tragende Voraussetzung zur Realsierung der neuen Ausbildungsform bildet die langjährige Verzahnung der Marienhausschule mit der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des Ludmillenstiftes.

Die Pflegedirektorin Heike Burrichter und der Leiter des Schulungszentrum Ludmillenstift Werner Koop bezeugen den guten gemeinsamen Weg, den die beiden Standorte zukünftig miteinander planen. In enger Vernetzung und Absprache sollen gemeinsame Curricula und Lehrereinsätze zwischen der Marienhausschule und dem Schulungszentrum Ludmillenstift entwickelt werden.

Olthaus, Fachbereichsleiterin der Marienhausschule hebt insbesondere die Koordination der Praxiseinsätze in den unterschiedlichen Gebieten als Herausforderung hervor, ,,da zukünftig jeder Auszubildende die unterschiedlichen Einsatzgebiete von der Pädiatrie und Psychiatrie über die stationäre Kurzzeit- und Langzeitpflege bis hin zu den ambulante Diensten durchlaufen muss“. Die Netzwerkarbeit zwischen den Ausbildungspartnern ist dabei unbedingt erforderlich und die Marienhausschule und das Krankenhaus Ludmillenstift arbeiten bereits intensiv an konkreten Einsatzplänen.

Allen Beteiligten geht es darum, die Region Emsland nachhaltig mit kompetentem Pflegepersonal zu versorgen, das den Ansprüchen einer professionellen pflegerischen Versorgung in unterschiedlichen Lebenslagen gewachsen ist.


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