Erhöhte Zuwendungen des Landkreises BBS Meppen schafft neue Maschinen an

Meine Nachrichten

Um das Thema Meppen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Schulleiter Peter Diekmann zeigt der stellv. Landrätin Margret Berentzen und dem Ersten Kreisrat Martin Gerenkamp (v. l.) die modernen Geräte, die eine Ausbildung nah am Bedarf der emsländischen Wirtschaft ermöglichen. Foto: Landkreis EmslandSchulleiter Peter Diekmann zeigt der stellv. Landrätin Margret Berentzen und dem Ersten Kreisrat Martin Gerenkamp (v. l.) die modernen Geräte, die eine Ausbildung nah am Bedarf der emsländischen Wirtschaft ermöglichen. Foto: Landkreis Emsland

Meppen. Jährlich insgesamt eine Million Euro investiert der Landkreis Emsland bereits seit Jahren in die Maschinenparks seiner gewerblichen Berufsbildenden Schulen (BBS) in Papenburg, Meppen und Lingen und damit in den Arbeits- und Gesundheitsschutz der Schülerinnen und Schüler.

Wegen Neuregelungen in der Verordnung zur Betriebssicherheit wurden den Schulen zusätzlich zu den zur Verfügung stehenden je rund 330.000 Euro jeweils weitere 100.000 Euro in 2017 bereitgestellt. Im laufenden Haushaltsjahr 2018 betrug der Ansatz 400000 Euro je Standort. In der BBS Meppen sind dafür jetzt neue Geräte angeschafft worden, die nicht nur den neuen Standards bei der Maschinensicherheit entsprechen, sondern auch eine „zeitgemäße Ausbildung nah am Bedarf der Wirtschaft“ garantieren, so Erster Kreisrat Martin Gerenkamp.

Multifunktionsraum

Gemeinsam mit der stellvertretenden Landrätin und CDU-Kreistagsabgeordneten, Margret Berentzen, und dem Schulleiter der BBS Meppen, Peter Diekmann, besichtigte er den Multifunktionsraum, der mit neuen Geräten ausgestattet wurde. U. a. vier Fräsmaschinen, vier Universaldrehmaschinen, zwei Inselwerkbänke sowie Werkzeugeinmesseinrichtungen ersetzen die in die Jahre gekommenen zwölf Fräsmaschinen. „Konnten zuvor ausschließlich Teilprojekte und Grundkurse abgearbeitet werden, ermöglicht das erweiterte Spektrum an neuen Maschinen die Abarbeitung komplexer Projekte und Grundkurse in einem Raum. Somit konnten verbesserte Voraussetzung für eine gute duale Ausbildung geschaffen werden“, sagt Gerenkamp.

Schüler der Berufsfachschule Metall wie angehende Zerspanungsmechaniker, Industriemechaniker, Feinmechaniker sowie Mechatroniker/innen profitieren vom gehobenen Ausstattungsstandard. „Die Altmaschinen entsprachen nicht mehr dem aktuellen Niveau, eine Nachrüstung war aber aus wirtschaftlichen Gründen nicht möglich. Der Kreistag hat darum dafür gesorgt, dass die notwendigen Mittel in den Haushalten eingestellt wurden, um hier umfangreichen Ersatz schaffen zu können“, sagt Berentzen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN