Individuelle Burger und neue Technik McDonald's in Meppen wird für 700.000 Euro umgebaut

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Das McDonald's-Restaurant in Meppen soll für rund 700.000 Euro umgebaut werden. Dafür muss es vom 5. bis 14. Dezember geschlossen werden. Foto: Harry de WinterDas McDonald's-Restaurant in Meppen soll für rund 700.000 Euro umgebaut werden. Dafür muss es vom 5. bis 14. Dezember geschlossen werden. Foto: Harry de Winter

Meppen. Das McDonald's-Restaurant in Meppen soll für rund 700.000 Euro umgebaut werden. Die Burgerkette wird Bestellstationen für individuelle Produkte bekommen. Außerdem wird ihr ein neues Aussehen im Inneren verpasst. Dafür muss das Restaurant vom 5. bis 14. Dezember geschlossen werden.

In ganz Deutschland werden derzeit viele Filialen von McDonald's modernisiert. Die Fastfood-Kette will in Zukunft vermehrt auf individuelle Burger setzen. Bislang ist dies nur sehr eingeschränkt möglich. Um dieses Ziel umzusetzen, nimmt Franchise-Nehmer Thomals Falke aus Westoverledingen rund 700.000 Euro in die Hand, um seine Filiale an der Lingener Straße in Meppen auf den neusten Stand zu bringen. 

Thomas Falke ist seit 1991 Franchise-Nehmer bei McDonald's. Rund 700.000 Euro investiert er in sein Restaurant in Meppen. Foto: Harry de Winter

Nach Meppen folgt Papenburg

"Es wird vieles erneuert und verändert werden. Das Aussehen im Inneren wird neu gestaltet", sagt Falke im Gespräch mit unserer Redaktion. Der 58-Jährige ist seit 1991 Franchise-Nehmer bei McDonald's und hatte mit einer Filiale in Leer begonnen. Danach folgte 1998 das Restaurant in Papenburg. 2003 übernahm er die Filiale in Meppen. Heute beschäftigt er in seinen Restaurants rund 275 Mitarbeiter. "Ich habe über die Jahre schon viele Umbauten meiner Läden mitgemacht", erklärt er. "In Leer fiel der Startschuss für die Modernisierung. Jetzt folgt Meppen und im kommenden Frühjahr Papenburg."

Eigene Burger kreieren

Die größte Neuerung ist hierbei der Einbau von vier Bestell-Terminals, die es den Kunden ermöglichen sollen, ihre eigenen Burger zu kreieren. Es soll dann möglich sein, alle Bestandteile des Burgers vom Brötchen über das Fleisch bis zum Salat und der Soße selbst zu wählen und auszusuchen. "Das erfordert ein großes Umdenken bei der Zubereitung in der Systemgastronomie", sagt Falke. "Bislang konnte nur sehr eingeschränkt auf Kundenwünsche eingegangen und nur einzelne Komponenten weggelassen werden, weil es das System in den Abläufen nicht anders hergab. Dies ist dann ab dem 14. Dezember möglich."

So sollen die neuen Bestellterminals aussehen. Sie bieten auch die Möglichkeit, eigene Burger zu kreieren. Foto: Thomas Falke

Umbau der Filiale

Damit diese Neuerung umgesetzt werden kann, sei eine komplett neue Küche im Restaurant notwendig, so Falke weiter. "Deshalb müssen wir die Filiale komplett für neun Tage schließen." Das sei mit Blick auf die Weihnachtszeit unglücklich aber nicht anders möglich. Seine Mitarbeiter werden in der Zeit für die neuen Abläufe geschult. In diesem Zusammenhang erneuere man auch gleich das Innere der Filiale, der ein neues Aussehen verpasst werde. Die jetzige Innenraumgestaltung sei rund acht Jahre alt. 

Ärgernis Verkehrsführung

Wenig begeistert ist der Restaurant-Chef von der neuen Straßenführung auf der Lingener Straße. Hier hatte die Stadt Meppen wegen Verkehrsproblemen vor der Filiale das Linksabbiegen untersagt und eine durchgezogene Linie auf die Fahrbahn malen lassen. "Gerade für Besucher, die sich nicht gut in Meppen auskennen, ist dies irreführend", sagt Falke. "Deshalb finde ich diese Maßnahme so nicht in Ordnung." Dass der Parkplatz seines Restaurants gerade zu Stoßzeiten zu klein ist, ist ihm bekannt. Doch man könne daran so nichts ändern. Ein Umzug der Filiale an einen anderen Ort in Meppen käme für ihn nicht in Frage. Dass sich das Konkurrenzunternehmen Burger King in unweiter Nähe in der Fürstenbergstraße ansiedelt, sei indes kein Problem. "Das sind Mitbewerber", sagt der 58-Jährige. "Wir haben unsere Stammkunden, die uns seit vielen Jahren die Treue halten. Das wird auch in Zukunft so bleiben."

(Weiterlesen: McDonald’s-Konkurrenten wollen in Deutschland expandieren)


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