Aufklärung über toten Winkel Hemsener Grundschüler über Risiken im Straßenverkehr informiert

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Über den toten Winkel klärten Guido Tangen, Fuhrparkleiter der Spedition Boll, und Jens Hüser, Niederlassungsleiter der Dekra Meppen, die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Hemsen in einer gemeinsamen Aktion auf. Foto: Spedition BollÜber den toten Winkel klärten Guido Tangen, Fuhrparkleiter der Spedition Boll, und Jens Hüser, Niederlassungsleiter der Dekra Meppen, die Dritt- und Viertklässler der Grundschule Hemsen in einer gemeinsamen Aktion auf. Foto: Spedition Boll

Meppen. Immer wieder gibt es Unfälle zwischen abbiegenden Lkw und Radfahrern oder Fußgängern – meist mit schweren Folgen. Da gerade Kinder im Straßenverkehr besonders gefährdet sind, gilt es, Aufklärungsarbeit über die Gefahren des toten Winkels zu leisten. Dazu fanden sich jetzt der Niederlassungsleiter der Dekra Meppen, Jens Hüser, sowie Guido Tangen, Fuhrparkleiter der Spedition Boll, an der Grundschule Hemsen ein.

Mit anschaulichen Übungen erfuhren die Dritt- und Viertklässler, dass bei einem Lkw trotz Spiegel nicht alle Bereiche für den Fahrer einsehbar sind. „Für die Schülerinnen und Schüler ist es wichtig, dass sie selbst erleben, wo sie ein Lkw-Fahrer sehen kann – und wo nicht“, sagt Dekra-Niederlassungsleiter Jens Hüser. „Deshalb zeigen wir ihnen direkt am Fahrzeug, wie groß der tote Winkel tatsächlich selbst bei optimaler Einstellung aller vorgeschriebenen Spiegel immer noch ist und wie insbesondere ein kleiner Verkehrsteilnehmer darin tatsächlich aus dem Sichtfeld verschwindet.“

Auch Fuhrparkleiter Guido Tangen sieht die Schulung als wichtigen Beitrag für mehr Verkehrssicherheit. Als besonderes Highlight durften sich die Grundschüler dann selbst einmal hinter das Lenkrad des Lkw setzen und von dort aus beurteilen, welche Bereiche über die Spiegel zu sehen sind und welche nicht. Hier entsteht laut Tangen für die Kinder oft ein „Aha-Effekt“, durch den sie künftig im Straßenverkehr profitieren.

Blickkontakt suchen

Zudem empfahl der Fuhrparkleiter und Fahrlehrer den Grundschülern, immer Blickkontakt mit dem Fahrer zu suchen. Um nicht in den toten Winkel zu geraten, sei es grundsätzlich sicherer, einen möglichst großen Abstand zum Lkw einzuhalten und sich vorsichtshalber noch einmal umzudrehen, bevor eine Kreuzung oder Seitenstraße überquert wird. „Mit Handzeichen auf euch aufmerksam machen und abwarten, bis der Fahrer auf euch reagiert. Nur so könnt ihr sicherstellen, dass ihr wahrgenommen werdet“ ,erklärt Tangen eine der wichtigsten Regeln in solchen Situationen.

Mehr Informationen zum Thema Toter Winkel und zu anderen Aspekten der Verkehrssicherheit gibt es unter www.dekra-roadsafety.com im Internet.


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