Programm lässt Publikum jubeln Große Unterhaltung bei TIMs Sportgala in Meppen

Von Heiner Harnack

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Meppen. TIMs Sportgala hat sich in Meppen im Laufe vieler Jahre zu einer äußerst publikumswirksamen Unterhaltungsveranstaltung gemausert. So gefiel auch die Mischung bestens, die am Samstagabend im voll besetzten Saal Kamp geboten wurde.

Den Veranstaltern gelang es, das Publikum immer wieder auf die Tanzfläche zu bekommen, wo es jedes Mal zu den Rhythmen des Free Steps Orchestra – eine Band, die in jedem Genre zuhause ist – flotte Sohlen aufs Parkett legte. Dann kam Moderator Bert Rex auf die Bühne, und die Gäste wussten nicht genau, wo man diesen Meister der hintergründigen Unterhaltung einordnen sollte.

Zunächst wirkte der Mann völlig hilflos, aber im Laufe des Abends zeigte er, dass ihm der Schalk gewaltig im Nacken saß. Zudem ließ er seine Mitspieler, die er aus dem Publikum holte, niemals dumm aussehen, was bei manch anderem TV-Menschen niemals garantiert ist.

Artistische Wunder

Die Kunstradfahrer vom „Juliana Bicycle Team“ präsentierten Kunststücke auf Ein- und Zweirädern, die man im öffentlichen Straßenverkehr besser unterlässt. Alleine die hohen Einräder konnten den Betrachter in Angst und Schrecken versetzen. Natalia Leontieva zeigte, dass in Osteuropa die Zirkusschule für Künstler und Artisten immer noch ein großes Ansehen genießt. Was sie auf einer großen Kugel und mit jeder Menge Hula-Hoop-Reifen ausgestattet zeigte, würde wohl jeden anderen Menschen einfach in die Tiefe fallen lassen; nicht so die aus Kiew stammende Künstlerin.

Ein weiteres artistisches Wunder setzte Andrey Ivakhnenko auf dem Schlappseil, wo er neben seiner Artistik sein clowneskes Wesen voll ausleben konnte. Aus Remscheid waren die Artistic Jumpers angereist, die mit waghalsigsten Trampolin-Einlagen das Publikum zu Beifallsstürmen hinrissen. Dabei sah manches wie ein fast lebensbedrohlicher Unfall aus, was sich am Ende aber als hohe Kunst der Körperbeherrschung herausstellte.

Profis bitten zum Tanz

Einen besonderen Punkt setzten zum Abschluss die Tänzer des TSC Nienburg. Die in der 2. Bundesliga tanzende Truppe stellte in Meppen ihr neues Programm „Love“ zum ersten Mal einem Publikum vor, bevor es in den Ligawettbewerb geht.

Besonderer Gag zum Schluss des gut zweieinhalbstündigen Programms war, dass die Profitänzer ins Publikum gingen und zum Walzer baten. Manch ein Ehemann wurde beobachtet, wie er ziemlich demütig an den Tisch zurückkehrte. TIM-Geschäftsführer Manfred Büter und seiner Mannschaft ist es zum wiederholten Male gelungen, ein hochwertiges Programm nach Meppen zu holen, was im Umkreis keine Konkurrenz zu fürchten braucht.


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