Einladung von Albert Stegemann Emsländische Erzieher zu Besuch in Berlin

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Die Erzieherinnen aus dem Emsland und Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann (CDU) beim Besuch des Bundestages. Foto: BPADie Erzieherinnen aus dem Emsland und Bundestagsabgeordneter Albert Stegemann (CDU) beim Besuch des Bundestages. Foto: BPA

Meppen. Für Erzieherinnen und Erzieher in Kindertagesstätten und Kindergärten aus dem Emsland und der Grafschaft Bentheim ging es in der letzten Woche nach Berlin. Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Albert Stegemann konnte sich die 50-köpfige Besuchergruppe im Rahmen einer Bundespresseamtsfahrt über das politische Geschehen in der Hauptstadt informieren.

Stegemann möchte mit der Fahrt insbesondere die tägliche Arbeit der Berufsgruppe würdigen. „In den letzten Jahren haben sich die Anforderungen in Kitas immer weiter erhöht. Erzieherinnen und Erzieher leisten einen entscheidenden Beitrag zur Kindesentwicklung und Vorbereitung auf die Schule. Daher haben sie hohen Respekt verdient.“ Aus diesem Anlass hatte er Erzieherinnen aus den 44 Kindertagesstätten, die im mittleren und südlichen Emsland sowie der Grafschaft Bentheim mit dem Bundesprogramm „Sprach-Kitas“ gefördert werden, für vier Tage nach Berlin eingeladen. Zum Abschluss der Fahrt diskutierten die Gäste mit dem Abgeordneten über die aktuellen Herausforderungen in den Kitas. Die längeren Öffnungszeiten und neue Ansprüche von Politik und Eltern stellen die Erzieherinnen und Erzieher vor zusätzliche Herausforderungen. Im Gespräch forderten Reiseteilnehmer zusätzliches Geld und Personal. Hier betonte Stegemann, dass der enorme Ausbau der Kinderbetreuung ein Kraftakt sei. Gerade Verbesserungen beim Verhältnis von Personal zu Kindern seien mit hohen Kosten verbunden, die finanzierbar bleiben müssten.

Die aktuellen Beratungen über zusätzliche Fördermittel für Kitas im Bundestag begrüßte Stegemann als Beitrag, die Probleme zu entschärfen. Mit dem „Gute-Kita-Gesetz“ möchte die Bundesregierung 5,5 Milliarden Euro bis 2022 zur Verfügung stellen. „Mit diesen Geldern können zusätzliche Stellen finanziert, neue Kita-Plätze geschaffen und die Erzieherinnen und Erzieher besser unterstützen werden“, so Stegemann. Wie das Geld genau eingesetzt wird, liegt in der Verantwortung der Bundesländer. Neben der inhaltlichen Diskussion besichtigte die Gruppe das politische Berlin, lernte aber auch die Geschichte und Kultur Berlins besser kennen. So standen eine Stadtrundfahrt sowie zahlreiche Museen und Bildungseinrichtungen, wie das Haus der Wannsee-Konferenz oder die Gedenkstätte Berliner Mauer, auf dem Programm.


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