Pizza, Pasta und Pompeji Erstmals Schüleraustausch zwischen Meppen und Agropoli

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Der Schüleraustausch des Windthorst-Gymnasiums Meppen mit Agropoli hat Premiere gefeiert. Foto: WGMDer Schüleraustausch des Windthorst-Gymnasiums Meppen mit Agropoli hat Premiere gefeiert. Foto: WGM

Meppen. 23 Schülerinnen und Schüler des Windthorst-Gymnasiums Meppen (WGM) haben erstmals die Partnerschule im süditalienischen Agropoli, einem Ort etwa 100 Kilometer südlich von Neapel, besucht.

Nach der Ankunft in Neapel bei etwa 30 Grad Celsius wurden die Schüler – in Begleitung von Schulleiterin Daniela Brüsse-Haustein, Lehrer Thomas Diederich und dem ehemaligen WGM-Lehrer Hoffmann – von ihren Partnern und den betreuenden italienischen Kollegen am Flughafen abgeholt. Da es noch früh war, konnten noch das Städtchen Vietri, das direkt am Meer liegt und bekannt für seine Majolikaprodukte ist, und die Provinzhauptstadt Salerno kurz besichtigt werden, bevor es nach Agropoli ging.

„Dort wurden die Schüler von ihren Gasteltern mit der landesüblichen Herzlichkeit empfangen und in ihr vorübergehendes Domizil gebracht“, schreibt das WGM in einer Pressemitteilung. Das vom Liceo Gatto zusammengestellte Programm war anspruchsvoll und abwechslungsreich: Empfang durch den Schulleiter in der Schule, am Samstag sogar durch den Bürgermeister, der es sich nicht nehmen ließ, die Emsländer an seinem freien Tag mit emotionalen Worten zu begrüßen und den Wert solcher Aktionen für die Stärkung des europäischen Gedankens gerade für die Jugend eindrücklich zu betonen.

Baden und Besichtigungen

In der Schule war ein Projekt vorbereitet worden, in dem die Schüler mit ihren jeweiligen Partnern unterschiedliche Aspekte der Lebenswelt in Italien und Deutschland (Schulsystem, Essgewohnheiten etc.) vergleichend darstellen und publizieren sollten. Die Schüler bekamen auch Gelegenheit, mit ihren Partnern den regulären Unterricht zu besuchen.

Neben den schulischen Aktivitäten hatten die italienischen Lehrer auch ein eindrucksvolles Besichtigungsprogramm zusammengestellt: die imposante Altstadt von Agropoli, die weltberühmten antiken Stätten von Pompeji, Herculaneum und Paestum wurden besucht, aber auch die Käserei Salati, wo die „Mozzarella di Bufala“, ein Edelprodukt aus der Region, produziert wird. Das Wochenende verbrachten die Schüler in den Familien mit diversen Aktivitäten, wobei das Baden im Meer (bei 25 Grad Celsius Wassertemperatur) nicht fehlen durfte, ebenso wenig wie der allabendliche Trubel im Stadtzentrum.

Europa in den Herzen verankert

Nach Meinung aller Schüler ging die Woche viel zu schnell vorbei; am Mittwoch in der Frühe ging es wieder zurück zum Flughafen von Neapel, wiederum mit allen Partnerschülern, „und nach einer extensiven Verabschiedung mit vielen Selfies und noch mehr Küsschen (und einigen Tränen) flogen die Emsländer zurück nach Amsterdam und fuhren von dort mit dem Bus nach Meppen“. Alle freuen sich schon auf den Gegenbesuch im Frühjahr 2019.

Abschließend schreibt das WGM: „Allen Miesmachern des europäischen Gedankens sei eine Teilnahme an einer solchen Aktion empfohlen, um zu erfahren, dass Europa in den Herzen unserer Jugend erstaunlich und erfreulich fest verankert ist.“


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