8000 Stunden Einsatz 1100 Polizisten bei Moorbrand in Meppen im Einsatz

Von Julia Mausch und PM

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Eingangsbereich zur Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen. Foto: Lars SchroerEingangsbereich zur Wehrtechnischen Dienststelle 91 in Meppen. Foto: Lars Schroer

Meppen. 1100 Polizisten sind bei Moorbrand in Meppen im Einsatz gewesen. Hintergrund ist eine mögliche Evakuierung einiger Ortschaften rund um das Gelände der Bundeswehr gewesen, wo der Brand Anfang September entfacht war.

Seit Wochen brennt das Moorgebiet auf dem Bundeswehrgelände WTD 91 bei Meppen. Ausgelöst durch Raketentests ist ein Schwelbrand entstanden, der sich auf den durch monatelange Dürre ausgetrockneten Flächen auf bis zu zwölf Quadratkilometer ausgebreitet hat. (Weiterlesen: Moorbrand: Verteidigungsministerin drückt Bedauern aus)

8000 Stunden im Einsatz

Zwischenzeitlich kämpfen bis zu 2000 Einsatzkräfte gegen das Feuer an. Wie die Polizei nun mitteilt, waren zwischen dem 19. und dem 27. September auch mehr als 1100 Polizisten insgesamt 8000 Stunden am Rande des Moorbrands im Einsatz. Hintergrund des Polizeieinsatzes war "die mögliche Evakuierung einiger Ortschaften". Dabei wurden die Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim und die Polizeidirektion Osnabrück auch von Einsatzkräften anderer Direktionen in Niedersachsen und der Bereitschaftspolizei unterstützt. (Weiterlesen: Häufig Feuer nach Tests auf dem WTD-Gelände bei Meppen)

Dank an Hilfsorganisationen

24 Stunden täglich standen so schon vor Ausrufung des Katastrophenfalles Einsatzkräfte bereit, um eine mögliche Evakuierung rasch in die Tat umsetzen zu können. Erst mit der Aufhebung des Katastrophenfalls am 27. September wurden die Polizeikräfte abgezogen. "Wir waren auf alle Evakuierungs-Szenarien vorbereitet.", wird Heinz Defayay, derzeitiger Leiter der Polizeiinspektion Emsland/Grafschaft Bentheim, in der Pressemitteilung zitiert. (Weiterlesen: Fotos und Videos: Der Brand auf der WTD 91 bei Meppen)

"Ich bedanke mich auch im Namen des Führungsstabs bei allen Kolleginnen und Kollegen, die sich mehr als eine Woche lang bereitgehalten haben, für einen Evakuierungsfall, der glücklicherweise nicht eingetreten ist." Auch bei den Einsatzkräften der freiwilligen Hilfsorganisationen bedanke er sich, die Zusammenarbeit habe gut funktioniert. (Weiterlesen: Staatsanwaltschaft durchsucht Gelände der WTD Meppen)


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