Konzert für Trompeten und Kirchenorgel begeistert Schallender Trompetenklang in Meppener Gymnasialkirche

Von Gerd Mecklenborg

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Beeindruckten in der Meppener Gymnasialkirche mit handwerklicher Meisterschaft und gutem Zusammenspiel: Uwe Berning, Andreas Lögering, Matthias Kamps und Balthasar Baumgartner (v. l.). Foto: Gerd MecklenborgBeeindruckten in der Meppener Gymnasialkirche mit handwerklicher Meisterschaft und gutem Zusammenspiel: Uwe Berning, Andreas Lögering, Matthias Kamps und Balthasar Baumgartner (v. l.). Foto: Gerd Mecklenborg

Meppen. Drei Meister an ihren Trompeten und ein Meisterorganist haben ein klangvolles Konzert in der Meppener Gymnasialkirche gegeben. Ihre schallenden Trompeten ließen Andreas Lögering, Matthias Kamps und Uwe Berning erklingen, die an der Orgel von Balthasar Baumgartner begleitet wurden.

Zum Konzert waren Matthias Kamps aus Berlin und Uwe Berning aus Köln angereist. „Leider mussten wir das Programm aufgrund von Staus auf der Autobahn, die eine Vorabprobe verhindert haben, etwas verändern“, bedauerte der Meppener Andreas Lögering. Und so erklang anstatt „Toccata und Fuge in d-Moll“ (BWV 565) von Johann Sebastian Bach das „Ave Maria“ in der Bearbeitung von Charles Gounod.

Zum Auftakt des gut besuchten Konzerts erstrahlte klanglich hoch oben von der Orgelempore mächtig die „Fanfare for St. Edmundsbury“ von Benjamin Britten und direkt danach die wunderschöne Fanfare der Meppener Blechbläsertage aus der Feder von Andreas Ludwig Schulte. Sehr atmosphärisch der schallende Gesamtklang von Trompeten und Kirchenorgel und beeindruckend das handwerkliche Können aller vier Musiker.

Majestätisch und ergreifend

Besinnlich weiter ging es dann mit den ersten Noten von Bachs „Sonate in e-Moll“ (BWV 528), auf der Orgel von Balthasar Baumgartner gefühlvoll interpretiert. Majestätisch hingegen Georg Friedrich Händels „Ankunft der Königin von Saba“, in der Bearbeitung für zwei Trompeten und Orgel, gekonnt gemeistert von den Musikern auf der Orgel-Empore.

Wunderschön anzuhören die Mehrstimmigkeit der Trompeten im Zusammenspiel mit der „Königin der Instrumente“. Das galt auch für die ergreifend schöne Melodie zu Bachs „Jesu bleibet meine Freude“, dargeboten von allen drei Trompetern im Dialog mit Baumgartners einfühlsamen Spiel auf der Orgel. Es folgte Händels „Suite in D-Dur“ für Solo Trompete, begleitet durch die Orgel, und als krönender Abschluss das Konzert für drei Trompeten von Georg Philipp Telemann.

Den meisterlichen Vortrag der vier Musiker und deren harmonisches Zusammenspiel wurde mit stehenden Beifallskundgebungen belohnt. Als Zugabe erklang dann noch einmal die Fanfare der Meppener Blechbläsertage.


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