Kultursommer eine Erfolgsgeschichte Meppen: Kunst- und Töpfermarkt zieht viele Besucher an

Von Von Heiner Harnack

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An vielen Ständen gab es kleine, lustige Skulpturen. Fotos: Heiner Harnack.

jeden Blumenkasten zu einem Unikat machen.An vielen Ständen gab es kleine, lustige Skulpturen. Fotos: Heiner Harnack. jeden Blumenkasten zu einem Unikat machen.

hhar Meppen . Bereits eine feste Institution im Veranstaltungskalender des Landkresies ist der Kunst- und Töpfermarkt am Kunstzentrum Koppelschleuse. Auch am Sonntag kamen viele Tausend Menschen, um bei den 30Ausstellern Neues und Altes zu ergattern.

Bereits um die Mittagszeit gab es am Kunstzentrum kaum noch Parkplätze. Zum Ende des Sommers, so Landkreis-Dezernent Marc André Burgdorf, könne man schon einmal über die ersten Weihnachtsgeschenke nachdenken. Ulla Kleinlosen, Vorsitzende des Kunstkreises, dankte den 30 Keramikern, die sogar grenzüberschreitend angereist seien, für ihr vielfältiges und abwechslungsreiches Angebot.

An vielen Ständen gab es kleine, lustige Skulpturen, die jeden Blumenkasten zu einem Unikat machen.



 „Hier findet man auch immer etwas, was es im Laden nicht zu kaufen gibt“, machte sie auf eine einmalige Angebotspalette aufmerksam. Besonders dankte sie Organisator Franz Krull, der den Markt bereits seit Jahren in Kooperation mit dem Büro des Kunstvereins organisiere. 

Tobias Kemper (stellvertretender Bürgermeister), Ulla Kleinlosen, Marc-André Burgdorf, Bernd-Carsten Hiebing, Burkhard Sievers und Franz Krull schauten sich auf dem Töpfermarkt um.


Kleinlosen hoffte, dass die Erfolgsgeschichte der vergangenen 25 Jahre, mittlerweile mit mehr als doppelt so vielen hochkarätigen Keramikern, fortgesetzt werden könne. Man habe einen Jahrhundertsommer gehabt, bei dem man denken könne, dass dieser von besonderem Vorteil für Außenveranstaltungen gewesen sein könnte, so Burgdorf. „Da gibt es ein klares Jein“, meinte er. Lediglich beim kleinen Fest im großen Park habe es einige Schauer gegeben. Man habe in diesem Jahr allerdings keine Besucherrekorde aufstellen können, resümierte der Dezernent. „In diesem Jahr konnten wir 58.000 Besucher bei den Kulturveranstaltungen zählen“, wies er auf eine beachtliche Zahl hin. Allerdings seien es im Vorjahr tausend Gäste mehr gewesen. Er war trotzdem zufrieden: „Was unseren Kultursommer im Emsland  ausmacht, ist ein ausgewogenes, aber trotzdem abwechslungsreiches Programm mit großen und kleinen  Höhepunkten.“ Kleine Einheiten mit rund 100 Gästen lägen absolut im Trend.

Immer wieder ein wunderschöner Blick vom Kunstzentrum Richtung Jugendherberge.


„Wir hatten ein Puppentheater aus den Niederlanden zu Gast, zu dem jedes Mal etwa 100 Kinder kamen und jedes Mal hieß es ausverkauft“, so Burgdorf. Auch der Kulturkeller Salzbergen sei seit Jahren frühzeitig ausverkauft. Er dankte den Städten, Gemeinden und Vereinen für ihre Arbeit, die sehr aufwendig sei. Man dürfe vor allen Dingen nicht die vielen ehrenamtlichen Helfer vergessen, die hinter den Kulissen das Ganze in Gang hielten, lobte Burgdorf die vielen Unbekannten. „Die Vielfältigkeit und die Familienfreundlichkeit machen unseren Kultursommer so einzigartig“, war sich Burgdorf sicher, dass dieses Programm auch in den kommenden Jahren eine Erfolgsgeschichte bleiben würde.




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