Nachfolger von Franz Holtgreve Schröer neuer Vorsitzender der Seniorenvereinigung

Von Ingo Hinrichs

Meine Nachrichten

Um das Thema Meppen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Ihin Meppen. Georg Schröer ist zum neuen Vorsitzenden der Seniorenvereinigung Meppen gewählt worden. Er folgt Franz Holtgreve nach.

Mit einem Rückblick auf die vergangenen Jahre nahm Franz Holtgreve Abschied vom Amt als Vorsitzender der Seniorenvereinigung der Stadt Meppen. Nach elf Jahren im Amt trat er bei der Mitgliederversammlung im Ratssaal nicht wieder an und schlug als seinen Nachfolger Georg Schröer vor. In der von Hans Manning geleiteten Abstimmung wurde Schröer einstimmig gewählt und von den Mitgliedern mit großen Applaus begrüßt. Auf der Tagesordnung stand auch die Neuwahl des weiteren Vorstandes. Alle Mitglieder und Beisitzer wurden in ihren Ämtern bestätigt. Neu im Amt eines Beisitzers ist Guido Sundag, der für den auf eigenen Wunsch ausgeschiedenen Bruno Helmig gewählt wurde.

Gründung vor 27 Jahren

Franz Holtgreve blickte in seiner Abschiedsrede auf die Anfänge der Seniorenvereinigung zurück und bezeichnete die Gründung vor 27 Jahren als „kluge Entscheidung“. Als Dachorganisation habe die Seniorenvereinigung die Interessen der Senioren sinnvoll gebündelt und in einem regelmäßigen Austausch mit der Politik Vieles durchsetzen können. Seine elf Jahre als Vorsitzender seien nicht immer einfach gewesen. In den Vorstandsmitgliedern habe er jedoch stets verlässliche und engagierte Mitstreiter gehabt. Besonders dankte Holtgreve seiner Frau Mechthild, die auch in schweren Phasen seiner Arbeit immer alle Lasten mitgetragen habe.

Für den Vorstand dankte Christel Kemper als zweite Vorsitzende Franz Holtgreve für sein herausragendes bürgerschaftliches Engagement. Man entlasse ihn nur mit einer „großen Portion Wehmut“ aus seinem Amt. Leider, so Kemper, „lasse sich eine wahrhafte Dankbarkeit nicht mit Worten ausdrücken“. Man könne nur dankbar auf das Erreichte zurückblicken. Ein besonderes Anliegen sei es Franz Holtgreve stets gewesen, den Senioren „ein eigenständiges Leben in häuslicher Umgebung zu ermöglichen.“ Diesem Ziel sei man mit der Gründung der Nachbarschaftshilfe ein großes Stück näher gekommen. Mit aktuell bereits annähernd 500 Mitgliedern sei die Nachbarschaftshilfe ein grandioser Erfolg.

„Aktiv eingemischt“

Auch Bürgermeister Helmut Knurbein lobte die gute Zusammenarbeit mit Holtgreve in den abgelaufenen elf Jahren. Die Seniorenvereinigung habe sich unter seiner Leitung „stets aktiv in das Leben eingemischt“. Fühlbar gewesen sei dabei immer das Ziel Holtgreves „die Gesellschaft ein Stück gerechter zu machen, Senioren aus der Isolation herauszuholen, Selbstständigkeit zu fördern und zu helfen, wo Hilfe notwendig ist.“ Der Erfolg der Seniorenvereinigung lasse sich auch in Zahlen belegen. Vor der Gründung der Seniorenvereinigung im Jahr 1991 gab es nur 20 nicht betreute Altenwohnungen in der Goetheallee. Heute gibt es in Meppen 323 betreute Seniorenwohnungen und 374 Langzeitpflegeplätze.

Zudem seien im Stadtgebiet 42 Tagespflegeplätze und 21 Kurzzeitpflegeplätze entstanden. Neben den Sozialstationen der Caritas und des DRK sind soziale Dienste wie „Essen auf Rädern“ oder der Hausnotruf sowie ambulante Pflegeleistungen in ausreichendem Umfang vorhanden. Diese sehr positive Entwicklung sei nicht zuletzt dem Wirken der Seniorenvereinigung Meppen und damit auch dem scheidenden Vorsitzenden Franz Holtgreve zu verdanken, sagte Knurbein. Sein Nachfolger übernehme keine leichte Aufgabe und „trete in große Fußstapfen“. Als Bürgermeister freue er sich auf die Zusammenarbeit.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN