Berufsorientierung auf dem Stundenplan Meppener Schüler erleben Ausbildungsberufe in der Praxis

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Schüler der 8. Klassen mit den Organisatoren Fachbereichsleiter Berufsorientierung Stephan Redeker (3.v.r.), Schulsozialarbeiter Jessica Seidel (2.v.r.) und dem Didaktischen Leiter Ralf Schmitz (1.v.r.). Foto: JohannesschuleSchüler der 8. Klassen mit den Organisatoren Fachbereichsleiter Berufsorientierung Stephan Redeker (3.v.r.), Schulsozialarbeiter Jessica Seidel (2.v.r.) und dem Didaktischen Leiter Ralf Schmitz (1.v.r.). Foto: Johannesschule

Meppen. Für die Schüler und Schülerinnen des achten Jahrgangs der Johannesschule Meppen stand zuletzt anstatt Unterricht die „Praktische Berufsweltorientierung“ auf dem Stundenplan. Je einen Tag lang hatte jede Klasse im Rahmen dieser Berufsfindungsmaßnahme die Möglichkeit verschiedene Berufsbilder und Branchen kennenzulernen.

Insgesamt zehn Unternehmen aus Meppen und Umgebung haben im Vorfeld Zeit und Gedanken darauf verwendet, eine Aufgabe zu finden, die den Schüler und Schülerinnen ihren Ausbildungsberuf näher bringt. So wurden in der Johannesschule beispielsweise Verbände gewickelt, Lampen zum Leuchten gebracht, Räume vermessen oder eine kleine Autoinspektion durchgeführt. Zu den Highlights gehörte sicher auch der Einsatzwagen der Fachkraft für Rohr-, Kanal- und Industrieservice und der brandneue Absetzer, der auf dem Schulhof besichtigt werden konnte. Die Schüler und Schülerinnen durchliefen die Stationen in Kleingruppen und hatten dadurch genügend Zeit mit den Vertretern des Unternehmens ins Gespräch zu kommen.

Eindruck bekommen, Nachwuchs werben

Ziel der Berufsfindungsmaßnahme ist es, den Jugendlichen durch praktische Aufgaben einen ersten Eindruck in das jeweilige Berufsbild zu geben und die Chance, persönliche Fähigkeiten zu entdecken und zu erproben. Für die Unternehmen war es im Gegenzug eine interessante Möglichkeit für Nachwuchs zu werben. Zudem gab es in diesem Rahmen ausreichend Raum, Voraussetzungen bezüglich der Ausbildung und dem Bewerbungsverfahren zu erfragen.

Positives Feedback

Verantwortlich für die Organisation der Maßnahme und der Akquise der Firmen war der Bildungsträger „Außergewöhnlich“ aus Oldenburg, der im Rahmen der vertieften Berufsorientierung an Schulen den Auftrag von der Koordinierungsstelle Berufsorientierung erhalten hat. Nicht nur die Schüler, sondern auch die Unternehmen gaben am Ende ein positives Feedback und können sich eine erneute Teilnahme gut vorstellen. Insbesondere der intensive Informationsaustausch, der auf Ausbildungsbörsen oft nicht möglich ist, fand großen Anklang.


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