Millionen-Projekte Steda und Autohof bauen im Meppener Euro-Industriepark

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Ihr Millionen-Vorhaben stellen Stefan Brüggemann (links) und Daniel Heidemammn von Steda vor. Foto: Hermann-Josef MammesIhr Millionen-Vorhaben stellen Stefan Brüggemann (links) und Daniel Heidemammn von Steda vor. Foto: Hermann-Josef Mammes

ma Meppen. Die Meppener Daniel Heidemann und Stefan Brüggemann sind die Geschäftsführer der Steda GmbH & Co. KG. Ihr Geschäftssitz ist bislang an der Rühler Dorfstraße. Jetzt wollen die beiden 31-Jährigen ihr erstes eigenes Firmengebäude im Euro-Industriepark Meppen-Versen errichten. Zudem ist dort ein großer Autohof geplant.

Beide sind erst 31 Jahre alt. Daniel Heidemann und Stefan Brüggemann kennen sich schon ihr ganzes Leben. "Wir sind Rühler Jungs." Sie wuchsen in derselben Straße auf, spielten zusammen im Sandkasten und gingen gemeinsam zur Schule. Beide absolvierten eine kaufmännische Ausbildung. Ihre erste Geschäftsidee war ein Online-Handel von Glaspokalen. Später verkauften sie über das Internet Glas und die ersten Glashäuser. 

Schritt in die Selbstständigkeit

2011 wagten sie den großen Schritt in die Selbstständigkeit und gründeten ihre eigene Firma. Steda steht für Stefan und Daniel. Heute gehören zum Portfolio unter anderem Terrassenüberdachungen, Carports, Gartenhäuser und Glashäuser. 

Die beiden mieteten in der Rühler Dorfstraße das Gebäude einer alten Landmaschinenschlosserei einschließlich der Lagerhallen an. "Wir dachten anfangs, das ist alles viel zu groß für uns", sagt Heidemann im Gespräch mit der MT-Redaktion. Dabei wurden sie im Laufe der Jahre schnell eines besseren belehrt. Neben dem Online-Handel wurde der Wunsch vieler Kunden nach einer Produktpräsentation immer größer. Auf über 10.000 Quadratmetern stellt Steda seit 2015 in Emsbüren ihre Produkte in der Nähe des Autobahnkreuzes A 30/A31 im Industriegebiet vor.  In der Nähe verfügt Steda zudem noch über eine Lagerhalle. Die Firma Steda aus Meppen gewann zudem 2016 den ersten Platz beim Gründerpreis Nordwest belegt. Aus insgesamt 88 Bewerbern wählte die Jury die Meppener aus.

45 Mitarbeiter

Im Laufe der sieben Jahre wuchs die Mitarbeiterzahl rasant an. "Wir beschäftigen heute 45 Mitarbeiter." Darunter Zimmerleute, Tischler und Metallbauer, aber auch Kaufleute und Marketingexperten. Die Jungunternehmer beschäftigen zudem vier Auszubildende. "Im nächsten Jahr wollen wir zwei weitere Auszubildende in der Verwaltung und zwei als Zimmerleute einstellen." Aber auch darüberhinaus seien Fachkräfte jederzeit im "jungen Team" willkommen. Sieben Zweierteams und alle drei Zimmerermeister sind in der Projektierung und Montage im Einsatz. 

Alles zu klein

"Wir wollten jetzt einfach investieren", ergänzt Brüggemann. Man sei am alten Standort aus allen Nähten geplatzt. "Es musste einfach etwas passieren." Bei der Entscheidung für den Standort seien sie auf die Wünsche ihrer Belegschaft eingegangen. "Viele wohnen in Meppen und Umgebung." So werden sie jetzt die Lagerhalle in Emsbüren und den Hauptsitz in Rühle aufgeben. Die Ausstellung in Emsbüren bleibt jedoch bestehen. Auf einem 20.000 Quadratmeter großen Grundstück an der Warschauer Straße im Euro-Industriepark entsteht direkt an der B402 (E233) das neue Firmengebäude. Der Spatenstich für die Millionen-Investition soll Mitte September erfolgen. Dabei hoffen sie auf den vierspurigen Ausbau der E233 und zusätzliche Kunden. So sei auf ihrem Nachbargrundstück ein Autohof geplant. Auf Anfrage der Redaktion bestätigte Meppens Bürgermeister Helmut Knurbein, dass es entsprechende Gespräche mit Investoren gibt. Weitere Details zum Autohof wollte er nicht nennen. 

Fertigstellung 2020

Die Fertigstellung des Steda-Bauvorhabens ist für Anfang 2020 anvisiert. Das zweigeschossige ansprechende Gebäude im Bereich Technik und Digitalisierung nach neuesten Maßstäben errichtet werden. "Wir setzen auf ein papierloses Arbeiten." Auf 500 Quadratmetern finden sich Büroräume für Beratung, Planung und Marketing. Zudem ist eine 2500 Quadratmeter große Halle geplant.

Der Online-Bereich sei immer noch sehr wichtig für die Firma. Hier seien es oftmals junge Kunden, die online selbst planen und dann den Carport bestellen. Gerade für ältere Kunden hingegen sei die direkte Beratung und Inaugenscheinnahme sehr wichtig. Oftmals würden die Kundenberater dann die Hausbesitzer vor Ort besuchen.    


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