Unterwegs mit dem Grashüpfer Meppener Schüler untersuchen Flusstiere und bestimmen Wasserqualität

Von David Hartmann

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Es brauchte nicht lange, bis die jahrgangsgemischten Schüler der Meppener Maria-Montessori-Schule die ersten Tiere entdeckten. Foto: David HartmannEs brauchte nicht lange, bis die jahrgangsgemischten Schüler der Meppener Maria-Montessori-Schule die ersten Tiere entdeckten. Foto: David Hartmann

Meppen. Schüler der Maria-Montessori-Grundschule in Meppen haben zusammen mit dem rollenden Umweltlabor des Umweltbildungszentrums die Gewässer des Haseauenvereins geprüft. Im Anschluss untersuchten und mikroskopierten sie die Proben im Grashüpfermobil.

Ausgerüstet mit einem Kescher, einem Sieb und einer Becherlupe machten sich die 22 Kinder der jahrgangsgemischten Stammgruppe 1 der Maria-Montessori-Grundschule zusammen mit ihrer Klassenlehrerin Sabine Keetz auf den Weg zum nahegelegenen Fluss. Unter Anleitung der Gruppenführerin Irene Steiner vom Umweltbildungszentrum erforschten die Jungen und Mädchen den Bach auf seine Lebewesen und Beschaffenheit.

„Für uns als Schule ist es wichtig, dass die Kinder die Natur um sie herum richtig und bewusst wahrnehmen“, erklärt Lehrerin Sabine Keetz. „Ziel ist es, die Kinder praxisnah an das Thema ,außerschulische Lernorte‘ und insbesondere auf den dringend notwendigen Gewässerschutz aufmerksam zu machen.“

Blick durchs Mikroskop

Nach der einstündigen Gewässeruntersuchung ging es für die Schüler zurück zum Grashüpfermobil, wo die eingefangenen Tiere untersucht wurden und die Wasserqualität bestimmt wurde. „Unter dem Mikroskop werden die kleinen Tiere untersucht und zeigen, wie aus allerkleinsten Verbindungen im Laufe von Jahrmillionen sich Pflanzen und Tiere entwickeln konnten“, erläuterte Irene Steiner zum weiteren Ablauf.

Die Idee für das rollende Umweltlabor lieferte die natürliche Umwelt der Maria-Montessori-Grundschule. „Da die Schule vom Wasser umgeben ist, boten sich zahlreiche Möglichkeiten für den Grashüpfer an. So konnten wir die Kinder so praxisnah wie möglich an das Thema heranführen“, sagte Klassenlehrerin Keetz.


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