Ausschuss gibt grünes Licht Meppener Firma Kuipers CNC-Blechtechnik will erweitern

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Die Firma Kuipers CNC-Blechtechnik in Meppen will erweitern und plant eine neues Gebäude auf dem Nachbargrundstück (im Vordergrund). Foto: Hermann-Josef MammesDie Firma Kuipers CNC-Blechtechnik in Meppen will erweitern und plant eine neues Gebäude auf dem Nachbargrundstück (im Vordergrund). Foto: Hermann-Josef Mammes

ma Meppen. Die Meppener Firma Kuipers CNC-Blechtechnik GmbH & Co. KG will erweitern. Sie plant auf einem Nachbargrundstück an der Essener Straße im Industriegebiet Hüntel ein weiteres Firmengebäude.

Der Planungs- und Bauausschuss der Stadt Meppen hat in seiner Sitzung die notwendige Änderung des Bebauungsplanes empfohlen. Das letzte Wort hat der Stadtrat. Wie Diplom-Geograf Jürgen Giese vom städtischen Bauamt sagt, soll das Areal 14.000 Quadratmeter große Grundstück, das sich noch  in Besitz der Stadt  Meppen und des Landkreises Emsland befindet, mit einer Stichstraße erschlossen werden. Diese könnte zu einem späteren Zeitpunkt als Ringstraße der Essener Straße verlängert werden. So ließen sich weiter südlich gelegene Industrieflächen ebenfalls erschließen. 

Maximale Bauhöhe 

Dabei muss die Firm Kuipers einige Einschränkungen hinnehmen. So verläuft über das neue Firmengelände eine 380-kV-Hochspannungsfreileitung. Damit ist eine maximale Bauhöhe auch für Schornsteine von 27 Metern festgezurrt. CDU-Ratsherr Hubert Neesen wollte wissen, auf welcher Grundlage die erlaubten Schallimmissionsgrenzen genehmigt wurden. Diese wurden hier tagsüber mit 61,5 dB(A) und nachts mit 47,5 dB(A) festgelegt. Laut Giese wurden sie per Gutachter exakt für diesen Standort sowie die nächst gelegene  Bebauung in Hüntel berechnet. Für die SPD begrüßte hingegen Bernd Kaiser, "dass in diesem Gewerbegebiet an der Essener Straße gleich mehrere Meppener "Betriebe prosperieren".  Auch die benachbarte Firma Ludden & Mennekes Entsorgungssysteme will expandieren. Damit würden gute und dauerhafte Arbeitsplätze entstehen.

Dauerhafte Arbeitsplätze

Grünes Licht gab der Fachausschuss zudem für den Höftehof im Gewerbegebiet Nödike. In Nachbarschaft zum neuen Standort vom Sportparc Emsland kann damit ein fast vier Hektar großes Gewerbegebiet ausgewiesen werden. Es ist eine zweigeschossige Bebauung mit einer Maximalhöhe von 12 Metern zulässig. Diese Fläche soll von der Schwefinger Straße aus mit einer Stichstraße erschlossen werden. Im Rahmen der Ausgleichsmaßnahmen sollen Bäume und eine Hecke gepflanzt werden. Die Eichenwallhecke entlang der Liebigstraße werde bis auf zwei neue Grundstückszufahrten weitgehend erhalten. Zudem müssen zehn Fledermauskästen aufgehängt werden.

20 Zuhörer

Vor rund 20 Zuhörern stellte Stadtplanerin Andrea Büring den Antrag eines Grundstückseigentümers an der Fritz-Reuter-Straße vor. Dieser will auf seinem Grundstück ein Reihenhaus mit drei Wohneinheiten errichten. Bislang stehen auf den sieben Grundstücken in der Nachbarschaft Einfamilienhäuser. Allerdings lassen die Areale von jeweils rund 1400 Quadratmetern eine rückwärtige Bebauung zu. "Wir laden die betroffenen Grundstücksbesitzer übernächste Woche ein," sagte Büring. Dann soll geklärt werden, ob weitere Eigentümer sich eine "Nachverdichtung" auf ihren Grundstücken vorstellen können. Laut Giese müssen zwar nicht unbedingt alle zustimmen, aber es sollte sollte schon ein Großteil sein. "Wenn wir eine zusammenhängende Fläche erhalten, versuchen wir es", kündigte der Diplom-Georgraf an.  


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