Einheit von Wort und Bild Anspruchsvolle Ausstellung im Meppener Stadthaus

Von Heiner Harnack

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Marianne Runde (links) und Anke Olthaus präsentieren bis zum 25. Oktober ihre Ausstellung „natürlich farbig“. Foto: Heiner HarnackMarianne Runde (links) und Anke Olthaus präsentieren bis zum 25. Oktober ihre Ausstellung „natürlich farbig“. Foto: Heiner Harnack

Meppen. Neue farbenfrohe Bilder mit ansprechenden Texten zeigt die am Dienstag eröffnete Ausstellung im Stadthaus. Marianne Runde und Anke Olthaus haben sich zusammen getan, um dem Betrachter eine Symbiose von Bild und Wort zu präsentieren.

Beide Frauen haben in ihrer Vita nicht den häufig typischen Lauf mit dem Besuch einer Kunstakademie zu bieten. Die gebürtige Haselünnerin Marianne Runde kehrte mit ihrer Familie nach längerem Aufenthalt in Südafrika nach Meppen zurück, wo sie bis zur Pensionierung als Lehrkraft tätig war. Wie sie selbst zu den zahlreichen Gästen meinte, habe sie das Malen eher autodidaktisch und durch einige Kurse erlernt. Inzwischen stellt die Künstlerin, deren Werke durch große Natürlichkeit und Farbenvielfalt dem Betrachter ins Auge stechen, in kleineren Ausstellungen und auf regionalen Kunstmärkten aus.

Bilder waren Inspiration

Auch Anke Olthaus‘ Weg zur Autorin ist eher unüblich. Zwar entdeckte sie schon in früher Jugend das Geschichten- und Gedichteschreiben für sich. Später kam dann aber eine Ausbildung als Pflegefachkraft und eine Lehramtstätigkeit dazwischen. „Die aussagestarken Bilder von Marianne Runde inspirieren mich zum Schreiben“, so Anke Olthaus. Bild und Wort zu verbinden, sei ein intensives Kunsterlebnis, eine besondere Sicht auf das Leben, das manchmal auch wie ein Gebet sein könne, so die Autorin weiter.

Fünfte Ausstellung des Jahres

Der Stellvertretende Bürgermeister Jochen Hilckmann (UWG) zeigte sich stolz, dass bereits die fünfte Kunstausstellung in diesem Jahr im Stadthaus eröffnet worden sei. „Bereits seit vielen Jahren sind unsere Stadthausflure multifunktional und dienen als Ausstellungsort verschiedenartiger Werke“ so Hülsmann zu den Gästen. Man gebe damit Profis wie Hobbykünstlern oder auch Schülern die Möglichkeit, ihre kleinen und großen Kunstwerke auszustellen.

In dieser einmaligen Kombination von Wort und Bild habe man aber bisher noch keine Ausstellung präsentieren können, freute sich Hilckmann. Musikalisch begleitet wurde die kleine Feierstunde von Hoochie Coochie Man Volker Schäfer, der mit seinen Blues- und Boogie-Rhythmen den passenden akustischen Rahmen ablieferte. Die Ausstellung kann bis zum 25. Oktober zu den üblichen Öffnungszeiten der Stadtverwaltung besucht werden.


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