„Ausbildung bedeutet Chancen haben“ Berufsinfobörse in der Meppener Anne-Frank-Schule

Von Gerd Mecklenborg

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Dozenten aus Wirtschaft, Behörden und sozialen Einrichtungen informierten die Schüler über verschiedene Ausbildungsberufe. Unter ihnen Julian Klasse und Marilena Beck (vorne, von links) vom Roten Kreuz, die von Fachlehrerin Birgit Schmitz begrüßt wurden. Foto: Gerd MecklenborgDozenten aus Wirtschaft, Behörden und sozialen Einrichtungen informierten die Schüler über verschiedene Ausbildungsberufe. Unter ihnen Julian Klasse und Marilena Beck (vorne, von links) vom Roten Kreuz, die von Fachlehrerin Birgit Schmitz begrüßt wurden. Foto: Gerd Mecklenborg

Meppen. Mehr als 40 emsländische Unternehmen und Einrichtungen, die aus- und weiterbilden, haben sich in der Meppener Anne-Frank-Schule Schülern, Eltern und Lehrern vorgestellt und über die Ausbildung und Chancen in ihren Betrieben informiert.

Eingeleitet wurde die Berufsausbildungsbörse mit Vorträgen von Dozenten aus Wirtschaft, Verwaltung und sozialen Einrichtungen für die Schüler aus der 9. und 10. Klasse. Bereits am Vormittag hatten sich die Schüler, Lehrer und einige Eltern in der Schulaula zur Vortragsreihe der Firmenvertreter versammelt. Ausbildungsleiter und Auszubildende referierten über die Themen Bewerbungsverfahren, Ausbildungsinhalte oder „wie verhalte ich mich optimal im Vorstellungsgespräch“.

So berichtete etwa die Auszubildende Renkje Kuhlmann über ihren Arbeitsalltag bei UPM Nordlandpapier oder Marilena Beck und Julian Klasse über Berufsbilder und Ausbildungsmöglichkeiten beim Deutschen Roten Kreuz. Marko Otte-Dzanija, Ausbilder bei Kuipers CNC-Blechtechnik, sprach auch das Problem der unbesetzten Ausbildungsplätze an, „mit dem sich besonders Firmen im gewerblich-handwerklichen Bereich immer mehr auseinandersetzen müssen“. In diesem Zusammenhang betonte Otte-Dzanija „die extrem große Bedeutung von Azubi-Börsen in den Schulen, denn hier kann man sich ganz praktisch bei Fachleuten informieren, und hier wurden schon viele Weichen für berufliche Erfolgsgeschichten gestellt“.

In Kontakt treten

So sahen es auch die pädagogischen Vertreter der Anne-Frank-Oberschule. „Ausbildung bedeutet viele Chancen haben, und da kann eine passgenaue Berufsorientierung schon der erste Erfolgsschritt sein“, lautete das Statement der Fachlehrer Klaus Oldiges und Birgit Schmitz. Dabei spiele sowohl der ungezwungene gegenseitige Austausch als auch die gute Vernetzung von Schulen und Ausbildungsbetrieben eine vorentscheidende Rolle, so die Pädagogen. Für Schulleiterin Annette Guba „ist Nachhaltigkeit in der Berufsorientierung ein ganz wichtiges Fundament“.

Am Nachmittag kamen Schüler und Eltern mit Ausbildungsleitern und Auszubildenden an deren Firmenständen in direkten Kontakt und konnten sich so ausführlich über Ausbildungsmöglichkeiten unterhalten. Initiiert wurde dieser Austausch vom Verein „Chance: Azubi“, dem zahlreiche Mitgliedsfirmen aus dem nordwestlichen Niedersachsen –zwischen Nordsee und mittlerem Emsland – angehören. Dieser Verein hat sich die Förderung der beruflichen Orientierung und Bildung zum Ziel gesetzt. Neben den Betrieben informierten auch Verbände, soziale Einrichtungen und Behörden über ihr Ausbildungsangebot.


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